Mit welchen Spartipps Sie am besten durch Ihr Studium kommen

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Von: Daniel Kupka

Zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2020 

Geben wir es zu. Ein Studium kann manchmal ganz schön in den Geldbeutel gehen. AlsStudent leben Sie oftmals von den Leistungen des BAföG oder Sie bekommen jedenMonat einen Studienkredit auf Ihr Bankkonto. Beide Varianten helfen Ihnen gut durch IhrStudium durchzukommen, machen Sie aber nicht reich. Dazu kommt leider noch, dassSie Kosten für Miete, Strom und Wasser, Bücher, Essen und Getränke decken müssen.Sie sehen also, es ist wirklich viel. In diesem Artikel finden Sie effektive Spartipps fürStudenten.

Ein Studium kostet viel Geld. Natürlich können Sie während Ihres Studiums noch arbeitengehen, aber die wenigsten schaffen das im Zuge des Turbo-Studiums von heute. Was bleibtalso übrig? Ein straffer Studienplan ermöglicht es einem gar nicht oder nur kaum arbeiten zugehen. Das Studium ist ja schon anstrengend genug, und es ist gar nicht so verkehrt zu sparen.Sie sollten auf jeden Fall in der Lage sein Ihre Finanzen im Griff zu behalten. Halten wir malfest, dass es für Studenten viele Trostpflaster für die schwierige Finanzierung des Studiumsgibt. Hier sind die wichtigsten Tipps zum Sparen, damit Sie davon profitieren können.

Behalten Sie den Überblick über Ihre Ausgaben

Als Student sollten Sie versuchen stets den Überblick über Ihre Ausgaben zu bewahren. DasStudium ist schon umfassend genug. Der Kopf ist ständig mit Büchern, Vorlesungen, Übungenoder Lernstoff beschäftigt. Natürlich können Ihnen erfahrene Ghostwriter beimwissenschaftlichen Schreiben behilflich sein, damit Sie noch Zeit haben, sich zu merken, welcheAusgaben man tätigt und wie nun die Studentenkasse ist. Was aber noch hilft, ist einHaushaltsbuch mit allen monatlichen Ausgaben anzulegen. In diesem Büchlein sollten Sie alleAusgaben eintragen, auch private Sünden. Diesen Ausgaben stellen Sie gegenüber sämtlichenEinnahmen, egal ob Kindergeld oder Nebenjob.

Bei einigen wird es sicherlich ein böses Erwachen geben. Bezahlen Sie niemals mit Ihrer EC-Karte, es ist praktisch, kann aber den puren Geldsuizid darstellen. Sie überlegen es sichdreimal, ob Sie ein Paar Schuhe kaufen, wenn Sie fühlen wie das Bargeld aus Ihrer Geldbörsewandert. Mit einer EC-Karte werden Sie daher mehr Geld ausgeben. Das Bargeld ist besser.

Konto für junge Menschen

Wenn Sie noch kein Bankkonto haben, sollten Sie sich eines anschaffen. In der Regelbekommen Studenten ein kostenloses Girokonto mit dem Sie alles machen können, was Sie imAlltag brauchen. Zu jedem kostenlosen Girokonto gehört eine EC-Karte. Sie wird Ihren Alltagungemein erleichtern. Bei manchen Konten gibt es eine Kreditkarte, die für einen Studentenaber nicht unbedingt erforderlich ist, aber nützlich für Käufe im Netz ist.

Seien Sie aber vorsichtig! Denn eine Kreditkarte verleitet dazu Ihre Ausgaben zu erhöhen. Miteiner Kreditkarte wird man oftmals dazu verführt mehr Geld auszugeben als eigentlichnotwendig ist. Und gerade als Student hat man ja nicht immer das notwendige Geld. Weiterhineignet sich eine Kreditkarte höchstens um Studiengebühren zu begleichen oder finanziellschwache Zeiten zu überbrücken.

Krankenversicherung

Wenn Sie als Student Ihr eigenes Geld verdienen, kann es sein, dass die FamilienversicherungSie nicht mehr decken wird. Bei einem Nebenjob auf 400 Euro Basis ist alles unproblematisch.Verdienen Sie im Studium mehr, werden Sie in die Situation kommen eine eigeneKrankenversicherung abzuschließen. Dabei richtet sich die Höhe der gesetzlichen Versicherungnach Ihrem Verdienst. Sie sollten daher nur wechseln, wenn Sie ein langfristiges und sicheresEinkommen haben.

Es kann für Sie als Student sinnvoll sein, eine private Krankenversicherung in Anspruch zunehmen. Diese wird nur einen Bruchteil einer gesetzlichen Versicherung kosten und einenwesentlich besseren Leistungsumfang gewährleisten. Sie sollten aber darauf achten, ob Sienach Ihrem Studium privat versichert sein möchten oder ob Sie wieder in die gesetzlicheKrankenversicherung wechseln möchten. Dabei gilt, erst wenn Sie Ihr Studium abgeschlossenhaben oder zwangsexmatrikuliert wurden, können Sie wieder zur gesetzlichenKrankenversicherung wechseln.

Nebenjob

Wenn Sie am Ende des Monats kaum noch Geld übrig haben, macht es Sinn über einen 400-Euro-Basis Job nachzudenken. Diese Jobs gibt es beispielsweise in Supermärkten und imEinzelhandel. Gerade dort werden Studenten gerne als Aushilfskräfte gesehen. Sie sollten sichaber darüber bewusst sein, dass Sie mal abends unter der Woche oder auch mal das gesamteWochenende arbeiten müssen.

Weiterhin können sie Nebenjobs machen, die Sie von zuhause aus machen können. Mit OnlineJobs werden Sie zwar nicht reich, es wird aber für das Studium reichen.

Gutscheinaktionen

Bestimmt kennen Sie Groupon.de Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit diese kennen zulernen. Sie finden auf diesem Portal täglich Deals, es handelt sich hier um Rabattaktionen mitdurchaus interessanten Angeboten. Sie können Gutscheine für Restaurants oder für Reisenfinden. Grundsätzlich gibt es kaum Beschränkungen, so finden Sie Aktionen für alles, was IhrHerz begehrt. Die Preise sind zudem so kalkuliert, dass sie auch für Studenten geeignet sind,und das ohne Einbußen der Qualität. Auf diese Weise können Sie gut sparen.

Beim Essen sparen

Beim Sparen muss man nicht immer zu den Discountern gehen. Es ist vollkommen in Ordnung,wenn Sie mal auf Lidl oder Aldi verzichten und in einen Supermarkt gehen, der teurer ist.Grundsätzlich sind günstige Lebensmittel nicht schlecht, wenn sie billig sein dürfen. Zucker,Mehl und Gewürze können Sie beim Discounter kaufen. Diese Produkte sind im Grundegenommen identisch mit den Produkten eines teuren Supermarktes. Wenn Sie hier schonsparen, werden Sie mehr Geld haben um qualitative Produkte aus einem normalen Supermarktzu kaufen, die sehr gut schmecken. Das richtige Verhältnis hilft Ihnen langfristig Geld zu sparen.

Hochschulsport statt Fitnessstudio

Genauso wie das Gehirn sollte der Körper auch trainiert werden. Regelmäßige Übung machtden Meister und die Figur macht einen guten Eindruck. Wenn man studiert, kann viel Stressentstehen, den man sich durch Sport abbauen sollte. Sicherlich können Sie in ein Fitness-Studio gehen und sich dort austoben. Allerdings bieten nur die wenigsten Fitness-StudiosVergünstigungen für Studenten an, und außerdem sind Fitness-Studios teuer.

Wie wäre es aber als Alternative mit dem Hochschulsport? Den Hochschulsport sollte man nichtunterschätzen, denn Sie können hier sparen. Häufig werden hier Kurse angeboten, die Sie ineinem Fitness-Studio gar nicht finden. Das Sportangebot ist in den meisten Fällen so groß, dassSie nicht mal großartig nach Ihrer gewünschten Sportart suchen müssen. Die Angebote sind füreingeschriebene Studenten oftmals kostenlos. Viele Hochschulen bieten ein Standardprogramman, welches sich aus Mannschafts- und Einzelsportarten zusammensetzt. Neben klassischenSportarten gibt es exotische Sportarten, von denen Sie noch nichts gewusst haben.

Ist der Hochschulsport nichts für Sie? Dann können Sie am schwarzen Brett einen Zettelaufhängen und nach Leuten suchen, die Sie für eine Jogginggruppe oder Ähnliches brauchen.

Gebrauchte Gegenstände

Mit den gebrauchten Gegenständen ist das immer so eine Sache. Viele Menschen fühlen sichin der Kleidung nicht wohl, die schon von anderen Menschen getragen worden ist. Dennochmüssen gebrauchte Gegenstände nicht immer schlecht sein. Oftmals sind gebrauchteGegenstände eine preiswerte und gute Alternative, beispielsweise verkaufen höhere Semestergebrauchte Bücher, die sie nicht mehr brauchen.

Wenn Ihr Studiengang vorschreibt eine Digitalkamera anzuschaffen, dann muss es für diesenZweck nicht unbedingt eine neue sein. Diese können Sie auch gebraucht erwerben und somitsparen.

Wohnung

Möglicherweise ist Ihre Wohnsituation aktuell teurer als sie sein müsste. Wenn Sie Ihre eigeneWohnung haben, gibt es die Möglichkeit günstiger und genauso gut zu leben, wenn Siestudieren. haben Sie einen festen Partner? Dann können Sie zusammenziehen und sich dieMietkosten teilen. Sie können ein Zimmer für einen Kommilitonen anbieten und somit aus IhrerWohnung eine Wohngemeinschaft machen. Dadurch reduzieren Sie die Kosten erheblich undsparen ungemein. Sie können aus Ihrer alten Wohnung ausziehen und in eineWohngemeinschaft ziehen.

Grüner Strom

Als Student können Sie sich mal mit grünem Strom auseinandersetzen. Grüner Strom lohnt sichfür Endverbraucher wie Sie. Mittlerweile gibt es Anbieter, die so günstig sind, dass sie selbst fürBilliganbieter eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen. Sie als Student können dasnatürlich voll ausnutzen. Sie können gleich überprüfen, ob es einen Anbieter gibt, der günstigerals Ihr derzeitiger ist.

Das Geld richtig einteilen

Wenn Sie kalkuliert haben, wie viel Geld Sie ausgeben müssen, dann können Sie sich zweioder drei Töpfe anlegen. In einem Topf können Sie Geld für bestimmte Zwecke zurücklegen. Inden anderen Topf legen Sie Geld für Studienmaterial, Bücher, Arbeitsmaterialien rein. Dannkönnen Sie in einen dritten Topf Geld reinlegen. Er ist für kleine Belohnungen gedacht. DieTöpfe eignen sich hervorragend, um einen strukturierten Überblick über sein Geld zu wahrenund gleichzeitig für Investitionen zu sparen.