Dogecoin – eine der bekanntesten Kryptowährungen

Das Wichtigste in Kürze

  • Dogecoin ist eine Kryptowährung und seit Ende 2013 am Markt handelbar
  • Die Anzahl der Coins ist nicht limitiert, sodass die digitale Währung als sehr volatil gilt.
  • Aufgrund der hohen Stückzahl an Coins war ein Dogecoin noch nie mehr als 3 Cent Wert.

So gehst du vor

  • Falls du den Dogecoin handeln möchtest, kannst du auf einer Krypto-Börse oder einer Cryptocoin-Plattform einen Auftrag erteilen.
  • Vor dem Handel solltest du ein Dogecoin-Wallet eröffnen, in dem die Coins anschließend verwahrt werden. Besonders empfehlenswert ist ein Offline-Wallet.
  • Aufgrund der hohen Volatiliät solltest du nur einen geringen Teil deines Kapitals in die digitale Währung investieren oder/und zum Beispiel durch Derivate absichern.

Mittlerweile existieren am Markt mehr als 2.000 unterschiedliche Kryptowährungen. Eine der bekanntesten digitalen Währungen ist der Dogecoin. Der anfangs eher aus einer Mission heraus kreierte Coin hat heutzutage eine große Fangemeinde und wird in einigen Bereichen gezielt eingesetzt. Wie die weitaus meisten Kryptowährungen kann der Dogecoin zwar nur an sehr wenig Stellen tatsächlich zum Zahlen eingesetzt werden. Dafür besteht jedoch eine gute Möglichkeit, diese digitale Währung zu handeln und im besten Fall Gewinne zu erzielen.

In unserem Beitrag wirst du erfahren, worum es sich beim Dogecoin handelt, wie diese digitale Währung funktioniert und wo du den Dogecoin handeln kannst. Darüber hinaus erhälst du weitere interessante Informationen zum Thema Dogecoin. Im Idealfall kannst du anschließend entscheiden, ob du den Coin gerne handeln möchtest und was für dich mögliche Vorteile sein könnten. Auch auf das mögliche Dogecoin Mining werden wir in dem Zusammenhang eingehen.

Worum handelt es sich beim Dogecoin? 

Die Veröffentlichung des Dogecoin geht auf Anfang Dezember des Jahres 2013 in den Vereinigten Staaten zurück. Beim Dogecoin handelt sich um eine digitale Währung, die gleichzeitig ein sogenanntes Litecoin-Derivat darstellt. Die Idee des Dogecoin stammt vom IT-Softwareentwickler Billy Markus. Das Logo, nämlich ein Hund, war von Anfang an die Symbolfigur der digitalen Währung. Der Dogecoin ist eine dezentrale Kryptowährung.

Das ursprüngliche Ziel des Dogecoin bestand darin, den damals mit Abstand führenden Bitcoin, nicht nur nachzuahmen, sondern darüber hinaus sogar an Popularität zu übertreffen. Bis vor einigen Jahren war der Dogecoin in seiner Anzahl noch limitiert, was allerdings mittlerweile nicht mehr der Fall ist. Herausragend ist nach wie vor die Geschwindigkeit, denn innerhalb von lediglich etwa 60 Sekunden findet die Bestätigung einer Transaktion statt.

Wie funktioniert der Dogecoin?

Der Dogecoin zählt zu den zahlreichen digitalen Währungen, hinter denen die Blockchain Technologie steht. Dies führt dazu, dass auch beim Dogecoin sämtliche Transaktionen im Zuge des dezentralen Peer-to-Peer Netzwerkes mittels einer Open Source Software abgeschlossen und anschließend auch verwaltet werden. Im Gegensatz zum Litecoin, der bekanntlich die Vorlage für den Dogecoin darstellt, wird jedoch nicht ausschließlich auf den SHA-256 Algorithmus gesetzt. Stattdessen findet eine Kombination mit der sogenannten Skrypt-Funktion statt.

Zur Funktionsweise des Dogecoin gehört auch, dass es keine begrenzte Anzahl an Coins gibt. Damit unterscheidet sich der Dogecoin von den weitaus meisten anderen digitalen Währungen, insbesondere den bekanntesten Kryptowährungen wie dem Bitcoin oder auch Ethereum.

Darüber hinaus existiert aktuell eine extrem hohe Anzahl an bereits vorhandenen Coins, die mehr als 100 Milliarden Stück beträgt. Aufgrund der Tatsache, dass die Bestätigung der Transaktion überdurchschnittlich schnell erfolgt und so höhere Kosten verhindert werden können, zählt der Dogecoin zu den sehr volatilen, aber gleichermaßen auch liquiden Kryptowährungen.

 

Wissenswertes

Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen ist der Dogecoin in seiner Anzahl nicht limitiert. Wenn du mit der digitalen Währungen handeln möchtest, solltest du daher auf die besonders hohe Volatilität achten.

Wie hat sich der Kurs des Dogecoin entwickelt?

Falls du mit der digitalen Währung Dogecoin handeln möchtest, ist insbesondere die Kursentwicklung von großem Interesse. Innerhalb der ersten Jahre nach der Einführung gab es beim Dogecoin im Prinzip kaum eine Kursbewegung. Grundsätzlich hat der Dogecoin – auch wegen der hohen Anzahl an Coins – einen optisch relativ geringen Kurswert. Die Höchstmarke wurde im Zuge des allgemeinen Booms digitaler Währungen zu Beginn des Jahres 2018 erreicht. Dort notierte ein Dogecoin mit einem Gegenwert von 0,019 Dollar. Anschließend gab es – wie bei vielen anderen digitalen Währungen – einen erheblichen Kursverfall. Gegen Ende 2019 kostet ein Dogecoin rund 0,0022 Dollar.

Dogecoin Mining als Alternative zum Handel: wie funktioniert das?

Grundsätzlich stellt das Mining bei den meisten digitalen Währungen eine mögliche Alternative zum Handel dar. Vom Grundsatz her ist die Funktionsweise des Dogecoin Mining identisch mit der des Litecoin Mining. Aufgrund der bereits erwähnten Tatsache, dass die Schlüsselableitungsregeln Skrypt für das Mining zum Einsatz kommen, ist dessen Sicherheit erhöht und weniger fehleranfällig.

Dies führt unter anderem dazu, dass das Mining von Dogecoins im Prinzip auch mit gewöhnlichen Computern möglich ist. Es werden demzufolge nicht zwingend Hochleistungsrechner benötigt, wie es beispielsweise beim Bitcoin Mining der Fall ist. Jährlich gibt es rund 5,2 Milliarden neue Dogecoins, die generiert werden.

 

Tipp

Wenn du dich grundsätzlich für das Mining von Kryptowährungen interessiert, dann zählt der Dogecoin sicherlich zu den favorisierten digitalen Währungen. Du benötigst nämlich nur einen relativ einfachen Rechner und musst daher keine großen Investitionskosten einplanen.

Wo kann man den Dogecoin handeln?

Falls du die Kryptowährung Dogecoin handeln möchtest, ist dies grundsätzlich an mehreren Orten möglich, insbesondere:

  • – Krypto-Marktplätze
  • – Krypto-Börsen
  • – Spezielle Plattformen

Im Gegensatz zu den größten digitalen Währungen, wie zum Beispiel dem Bitcoin, bieten bei Weitem nicht alle Krypto-Börsen und Marktplätze den Handel mit dem Dogecoin an. Dies liegt vor allem daran, dass auf vielen Cryptocoin-Börsen lediglich die zehn größten digitalen Währungen gehandelt werden können. Nach Marktkapitalisierung bewegt sich der Dogecoin allerdings meistens nur auf dem 25. bis 30. Platz)

Was benötige ich für den Handel mit Dogecoin?

Bevor du die digitale Währung Dogecoin handeln kannst, benötigst du – wie bei jeder anderen Kryptowährung auch – ein Wallet. Grundsätzlich wird auch in diesem Bereich zwischen dem Online- und dem Offline-Wallet unterschieden. Empfehlenswert sind in erster Linie Offline-Wallets, wie zum Beispiel ein Ledger (spezieller USB Stick). Aufgrund der nicht existierenden Internetverbindung ist es so äußerst schwer, einen missbräuchlichen Zugriff zu erhalten. Im Wallet werden die gehandelten Dogecoins nach Übertragung sicher als Transaktionsnummern und somit Datensätze gespeichert.

Fazit zum Dogecoin

Der Dogecoin ist eine heutzutage beliebte und durchaus bekannte digitale Währung, die seit 2013 gehandelt werden kann. Insbesondere im Gamer-Bereich gibt es eine große Fangemeinde. Die extrem hohe Anzahl an jährlich produzierten Coins sorgt allerdings nicht nur für eine hohe Volatilität, sondern ebenso für einen optisch sehr geringen Preis für einen Dogecoin. Der Handel ist bei Weitem nicht an allen Krypto-Börsen möglich, denn der Dogecoin fällt bezüglich der Marktkapitalisierung nicht unter die ersten 20 digitalen Währungen.

Falls du weitere Fragen oder Anregungen zum Thema Dogecoin hast, nutze gerne unsere Kommentarfunktion. Solltest du den beliebten Dogecoin handeln möchten, musst du lediglich die folgenden Schritte absolvieren:

  1. Dogecoin Wallet eröffnen

  2. Anmeldung auf einer Krypto-Börse

  3. Für Guthaben (in Euro) sorgen

  4. Handelsauftrag erteilen

  5. Dogecoins auf dein Wallet transferieren

Hallo, ich bin Daniel