Ethereum Mining – Das solltest du wissen!

Das Wichtigste in Kürze

  • Ethereum Mining bezeichnet das Schürfen von Ether (ETH)
  • Es gibt mehrere Ethereum Mining Pools
  • Stromkosten und die Rechenleistung sind sehr wichtige Faktoren
  • Die Hash Rate und die Difficulty solltest du stets im Auge behalten
  • Der aktuelle Ethereum Kurs ist ein guter Parameter
  • Ethereum Mining Software gibt es für Windows 10 und Linux
  • Viele Minergates bieten integrierte Wallets und gute Bildschirmoberflächen

Du hast bestimmt schon einmal von Bitcoin Mining gehört?! Wusstest du, dass es auch Ethereum Mining gibt? Falls nicht, dann bist du hier genau richtig. Wir zeigen dir, was man für das Ether Mining benötigt. Außerdem gehen wir darauf ein, ob sich Minen von Ethereum noch lohnt.

Nach dem Rekordjahr 2017 war das Mining im Kryptobereich in aller Munde. Ethereum Mining Grafikkarten und normale GPU’s wurden von den Minern aufgekauft und Gamer ärgerten sich über lange Wartezeiten. Das Mining-Business sorgte auch in den Medien für Aufsehen. Dabei kam der Vorwurf der Energieverschwendung auf. Ethereum Grafikkarten Mining würde zu viel Energie fressen. Wie sieht es heute aus?

Was ist Ethereum Mining?

Ethereum Mining ist bei vielen Nutzern beliebt. Beim Mining handelt es sich um einen Prozess, bei dem du Kryptowährungen, du die Bereitstellung von Rechenleistung verdienen kannst. Für unterschiedliche Kryptowährungen gibt es verschiedene Voraussetzungen.

Welche Mining-Arten gibt es?

Man unterscheidet gemeinhin zwischen CPU-, GPU- und ASIC-Mining (englisch: application-specific integrated circuit). Das Mining ist ein lukratives Geschäft und die Anforderungen an die Rechenleistung und das Equipment wachsen ständig. Während Bitcoins fast nur noch in großen Mining-Pools, Gemeinschaften von mehreren Minern, geschürft werden, ist das Ethereum-Mining  sehr beliebt, da hierfür eine Grafikkarte (GPU) ausreicht.

Ist Ethereum CPU Mining möglich?

Das sogenannte Ethereum CPU Mining ist zwar möglich, jedoch weniger lukrativ. Hierzu verwendet man in der Regel einen Ethminer CPU. Du solltest dich jedoch zunächst auf die Leistung deiner GPU verlassen. So kannst du die Rechenleistung deiner Grafikkarte in eine Ethereum Farm einfließen lassen und an den Gewinnen partizipieren. Hierfür benötigst du lediglich eine Grafikkarte und eine Software wie Etherminer und ein Betriebssystem. Du hast die freie Wahl zwischen dem Ethereum Mining mit Windows oder Linux. Allerdings solltest du vor dem Start folgendes beachten: Je leistungsfähiger deine Grafikkarte ist, desto mehr Gewinne kannst du erzielen.

Das sogenannte Ethereum CPU Mining ist zwar möglich, jedoch weniger lukrativ. Hierzu verwendet man in der Regel einen Ethminer CPU. Du solltest dich jedoch zunächst auf die Leistung deiner GPU verlassen. So kannst du die Rechenleistung deiner Grafikkarte in eine Ethereum Farm einfließen lassen und an den Gewinnen partizipieren. Hierfür benötigst du lediglich eine Grafikkarte und eine Software wie Etherminer und ein Betriebssystem. Du hast die freie Wahl zwischen dem Ethereum Mining mit Windows oder Linux. Allerdings solltest du vor dem Start folgendes beachten: Je leistungsfähiger deine Grafikkarte ist, desto mehr Gewinne kannst du erzielen.

Wie du Ethereum minen kannst (Ethereum Mining Anleitung)

Es gibt verschiedene Mining Pools und Minergates. Eine gute Übersicht findest du beispielsweise auf www.ethermine.org. Bevor du dich dafür entscheidest mit dem Ethereum Mining zu starten, solltest du dich auf professionellen Seiten (wie www.whattomine.com) erkundigen, wie deine potenzielle Rendite aussehen könnte. Hier findest du eine Antwort auf die Frage, welche Kryptowährung du minen kannst und wie viel Gewinn du dabei erwirtschaften könntest.

In einem Kalkulator kannst du deine Stromkosten und das Modell deiner Grafikkarte angeben. Dies solltest du auf jeden Fall machen, bevor du dir einen Etherminer herunterlädst und einfach so loslegst. Eine gut durchdachte Kalkulation wird dir viele Probleme ersparen. Zudem solltest du dir den aktuellen Ethereum Kurs anschauen und dich fragen, wie weit dieser steigen muss, damit du Gewinne verzeichnen kannst.

Unterschiede PoW und PoS

Falls du ein besseres Verständnis für die Grundlagen des Minings erlangen möchtest, sollten die Begriffe Proof of Work (PoW) und Proof of Stake (PoS) keine Fremdwörter für dich sein. Beide Begriffen betiteln Verfahren zum Arbeitsnachweis. Bei dem Proof of Work (dt. Arbeitsnachweis) handelt es sich um ein Trial-and-Error-Verfahren. Man benutzt diesen Mechanismus, um im jeweiligen Netzwerk eine Konsensus, eine Übereinstimmung, zu finden und sich auf eine identische Transaktionshistorie zu verständigen. Bei diesem Verfahren sollen die Miner im Netzwerk nachweisen, dass sie einen entsprechenden Arbeitsaufwand erbracht haben. Die Miner verwenden ihre Rechenpower für die Lösung komplexer Rechenaufgabe.

Die Anwendung des Proof of Work-Algorithmus erfolgt durch die Mining-Software. Wenn sie erfolgreich sind, erhalten die Miner Belohnungen. Im Bitcoin Netzwerk liegt die Belohnung pro geschürften Block aktuell bei 12,5 BTC. Dies entspricht einem Gegenwert von über 80000 Euro pro Block. Der Vorteil liegt darin, dass der Proof of Work zwar schwierig zu erreichen, jedoch einfach zu bestätigen, ist. Die Idee dahinter stammt aus dem 90er-Jahren und wurde später im Bitcoin-Whitepaper aufgegriffen. Einer geniale Erfindung, um für Transparenz zu sorgen und um Doppelüberweisungen zu verhindern.

Im Gegensatz zum Proof of Work handelt es sich beim Proof of Stake um einen Anteilsnachweis. Bei diesem Konzept wird der Miner eines Blocks bestimmt. Die Reihenfolge und Anzahl der Nominierungen ist abhängig von dem Vermögen bzw. dem Coin-Anteil der Teilnehmer. System, die das Proof of Stake-System verwenden entlohnen ihre Miner durch Transaktionsgebühren. Ein wichtiger Unterschied zum PoW-Nachweis. Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, welches System besser ist. Für den PoS spricht der geringere Leistungsaufwand. Die Energieverbrauch ist beim Proof of Work (PoW) deutlich höher. Doch auch hier geht die Entwicklung rasant weiter und neue Konsensus-Verfahren drängen auf den Markt.

Lohnt sich Ethereum Mining noch?

Die Antwort auf diese Frage ist mit vielen Faktoren verbunden. Einer dieser Faktoren ist die sogenannte Hash Rate.  Die Hash Rate ist eine Maßeinheit für die Rechenleistung im Netzwerk einer Kryptowährung. Zudem gilt sie als guter Indikator für die Stabilität im Ökosystem. Die Ethereum Network Hash Rate liegt aktuell bei einem Wert von ca. 170000 GH/s. Ein gigantischer Wert, wenn du bedenkst, dass eine gute GPU wie die EVGA Geforce GTX 1080 auf eine Hash Rate von 36 MH/s kommt. Das heißt, dass du mit dieser Grafikkarte 3600 hashes pro Sekunde berechnen kannst.

Für Investoren bedeutet eine hohe Difficulty (Schwierigkeitsgrad beim Mining) vor allem Sicherheit. Je mehr Rechenleistung in das System fließt, desto stabiler ist es. Für die Miner wird es jedoch, bei steigender Difficulty, immer schwieriger ihre investierte Rechenleistung zu decken, geschweige denn, größere Gewinne zu erzielen. Die Difficulty gibt den Schwierigkeitsgrad beim Mining an. Je höher die Difficulty dabei ist, desto schwieriger ist es für die Miner, einen Block zu finden und Belohnungen zu erhalten. Nachdem die Ethereum Mining Difficulty im Februar 2019 einen neuen Jahres-Rekordwert erreicht hat, sank sie in letzter Zeit wieder ein wenig. Trotzdem hast du als einzelner Miner wenig Chancen im riesigen Ethereum Netzwerk zu bestehen. Doch es gibt eine Lösung. Die sogenannten Mining Pools.

Was sind Mining Pools?

Aufgrund der hohen Difficulty ist es für normale Miner heutzutage nahezu unmöglich, selbstständig Blöcke zu finden. Diese Aussage gilt primär für die großen Kryptowährungen. Möchtest du Währungen wie Ethereum, Ripple oder Iota minen, stehen die Chancen als Einzelkämpfe schlecht.   Als Option könntest du einem Mining Pool beitreten. Hier formieren sich viele Miner und arbeiten zusammen. So kannst du deine Hash Rate dem Pools zur Verfügung stellen und prozentual partizipieren. So kann sich das Ethereum-Schürfen für dich lohnen.

Die Software die in einem Ethereum Pool benutzt wird, ist das sogenannte  Minergate Ethereum. Dadurch werden dir mehrere Arbeitsschritte abgenommen. Du solltest zunächst einige Minergate Erfahrungen sammeln, um die Arbeitsweise dahinter zu verstehen. Die Ethereum Mining Software liefert dir eine grafische Oberfläche, die leicht zu bedienen ist. Zudem kannst du dir deinen geschätzten Einnahmen anzeigen lassen.Viele Ethereum Minergates bieten dir eine integrierte Wallet (Minergate Wallets) an, auf der du deine Ether erhalten kannst. Im Internet findest du viele Hilfestellungen zum Thema Ethereum Mining auf Deutsch. Du solltest dich explizit mit den verschiedenen Ethereum Mining Farmen auseinandersetzen, um herauszufinden, welche Plattform für dich geeignet ist. Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Ethminer Tutorial weiterhelfen konnte und wünsche dir viel Erfolg beim Start.

Fazit zum Ethereum 

Zum Abschluss führe ich dir noch einmal die wichtigen Schritte für den Einstieg zusammen:

So kannst du starten:

Schritt 1: Kalkuliere die Kosten für Hardware und Strom.

Schritt 2: Achte auf den aktuellen Ethereum-Kurs. Wann erreichst du dein Break-Even?

Schritt 3: Richte deinen Miner ein. Wähle ein Betriebssystem.

Schritt 4: Lade dir eine Mining Software herunter. Hier gibt es ein großes Angebot

Schritt 5: Wähle einen Server aus.

Schritt 6: Verknüpfe deine Wallet.

Schritt 7: Los geht’s! Beginne mit dem Ethereum Mining!

Falls du weitere Fragen oder Bemerkungen hast, schreibe uns einen Kommentar!

Hallo, ich bin Daniel