Sicherheit bei der Bezahlung im Internet

Wenn im Internet bezahlt werden soll, dann ist die Sicherheit verständlicherweise ein großes Thema. Denn die Zahlungsanbieter legen sehr viel Wert darauf, unautorisierte Transaktionen auf ein Minimum zu reduzieren und Schäden zu vermeiden. Denn in der Regel bleibt nicht der Kunde auf dem Schaden sitzen, sondern der verantwortliche Zahlungsdienstleister. Wenn also eine unautorisierte Zahlung mit einer Kreditkarte getätigt wurde, dann muss das Kreditkartenunternehmen dem Kunden den entstandenen Schaden kompensieren.

Allerdings gibt es auch einige Fälle, in denen die Kunden auf dem Schaden sitzen bleiben. Das geschieht üblicherweise dann, wenn die Zahlung vom Kunden autorisiert wurde und das Geld an einen Betrüger geflossen ist. Es ist also offensichtlich, dass Kunden und Zahlungsanbieter ein großes Interesse daran haben, die Zahl der betrügerischen Transaktionen zu minimieren. In diesem Artikel sollen einige der gängigen Betrugsmaschen bei der Bezahlung im Internet vorgestellt werden, damit Sie sich in Zukunft besser davor schützen können.

So erkennt man Kreditkartenbetrug

Lange Zeit waren es vor allem Kreditkarten, die von Kriminellen für Betrügereien genutzt wurden. Denn sie haben oft ein hohes Limit und die Nutzer sehen unautorisierte Transaktionen erst auf der monatlichen Abrechnung. Deshalb waren sie sehr gut für Kriminelle geeignet. Doch die Kreditkartenunternehmen haben aufgerüstet und sind in der Lage, unautorisierte Transaktionen in vielen Fällen schon vor der Ausführung zu erkennen. Darüber hinaus wurden verschiedene Verfahren etabliert, um auch bei Kreditkartenzahlungen eine Authentifizierung des Kunden durchzuführen. So ist es kaum noch möglich, größere Transaktionen ohne das Wissen des Kreditkarteninhabers auszuführen.

Aus diesem Grund haben sich die Strategien beim Kreditkartenbetrug stark verändert. Mittlerweile wird versucht, den Kunden selbst mit einer entsprechenden Täuschung dazu zu bewegen, eine Transaktion an einen Betrüger zu autorisieren. Deshalb sollten Kunden stets genau prüfen, an wen sie eigentlich eine Zahlung senden. Gerade bei der Verwendung von Links aus E-Mails oder Werbeanzeigen ist Vorsicht geboten. Im Bereich der Online Casinos sollten Nutzer ebenfalls sehr vorsichtig sein. Denn hier werden regelmäßig größere Summen umgesetzt. Das macht es leider auch für Kriminelle attraktiv. Glücklicherweise gibt es eine Übersicht mit den besten und sichersten Bezahlmethoden für Online Casinos, die eine sinnvolle Alternative zur Kreditkarte sein können und auch mobil einsetzbar sind.

Betrug mit eWallets wie PayPal

eWallts sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Den Anfang machte PayPal schon vor rund 20 Jahren. Doch mit der Zeit sind immer mehr Wettbewerber entstanden. Dadurch haben die Nutzer mittlerweile eine enorm große Auswahl und können sich für genau den Anbieter entscheiden, der zu ihnen passt. Doch leider gibt es auch eine ganze Menge Kriminelle, die diese Anbietervielfalt nutzen und für jede eWallet eine Betrugsmasche entwickeln. Für die Nutzer sollte das ein Anlass zur Vorsicht sein. Oft sind es gefälschte Mails, die die Empfänger zu der Nachbildung einer offiziellen Seite weiterleiten, wenn sie auf den Link klicken.Gerade PayPal-Nutzer erreichen immer wieder Phishing-Mails mit der Aufforderung, sich auf der Webseite einzuloggen. Glücklicherweise werden diese häufig schon vom Spam-Filter aussortiert. Trotzdem kommt es vor, dass solch eine Mail im normalen Posteingang landet. Dann ist es wichtig zu wissen, dass es sich dabei eben nicht um eine echte Handlungsempfehlung vom jeweiligen Anbieter handelt.

Betrugsmaschen mit einer klassischen Banküberweisung

Es muss nicht immer eine besonders Zahlungsmethode sein, damit eine Betrugsmasche Erfolg haben kann. Auch bei einer normalen Überweisung gibt es leider einige Betrugsmaschen. Auf Plattformen wie eBay Kleinanzeigen bieten Betrüger gebrauchte Smartphones und andere technische Geräte zum Schnäppchenpreis an. Sie lassen sich per Banküberweisung bezahlen. Doch das Geld geht dann auf das Bankkonto eines Betrügers oder auf ein gehacktes Konto und wird von dort aus weitergeleitet. Der Käufer wird die Ware nicht erhalten und eine Rückbuchung des Geldes ist dann auch nicht mehr möglich. Die Verantwortlichen sitzen häufig nicht in Deutschland oder der Europäischen Union, weshalb sie nur selten geschnappt werden.

​Sicherheit unabhängig von der Zahlungsmethode

Natürlich gibt es auch einige Sicherheitstipps, die unabhängig von der Zahlungsmethode sind. So sollte man auf seinem Computer stets einen Virenscanner installiert haben, der Trojaner und Viren frühzeitig erkennt und den Nutzer warnt. Denn nicht immer muss es eine Phishing-Webseite oder ein betrügerisches Angebot sein. Oft gelingt es den Kriminellen, sich Zugriff zum Rechner ihrer Opfer zu verschaffen und dadurch die Zugangsdaten für das Online-Banking und die eWallets auszuspähen.Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, sich stets über den Zahlungsempfänger im Klaren zu sein und diesen noch einmal zu überprüfen, bevor die Zahlung tatsächlich angewiesen wird.

Hallo, ich bin Daniel