So sichern Sie Ihre eigenen 4 Wände bestens ab

Die erste eigene Wohnung, die gemeinsame Studenten-WG oder das Eigenheim: die eigenen vier Wände sind einem heilig. Neben einer gemütlichen Inneneinrichtung nach dem eigenen Geschmack, gehört zum perfekten Zuhause noch etwas ganz Wichtiges: eine passende Absicherung, damit im schlimmsten Falle alles abgesichert oder versichert ist.

In diesem Beitrag verraten wir Ihnen, welche Versicherungen ein Muss sind und welche zusätzlichen Vorrichtungen Sie treffen können, wie beispielsweise Rauchmelder anzubringen, damit die eigenen 4 Wände bestens gesichert sind.

Hausrat- und Haftpflichtversicherungen: Günstiges Must-have

DIe eigene Wohnung oder das erste Eigenheim sind schön, aber auch mit viel Verantwortung verbunden. Dazu zählt auch ein entsprechender Versicherungsschutz. Bevor Sie von zuhause ausziehen, sind Sie meist durch die Familienversicherung abgesichert. Doch das ändert sich, sobald Sie ausziehen – die neue Lebenssituation verlangt vermutlich auch eine eigene Versicherung. Doch welche Versicherung sollten Sie sich für die eigenen 4 Wände zu legen?

Die private Haftpflichtversicherung deckt alle Schäden, die am Eigentum Dritter entsteht, ab. Das können beispielsweise Schäden an Gegenständen oder Personen sein. Obwohl sie die private Haftpflichtversicherung keine Pflichtversicherung ist, ist sie auf jeden Fall sinnvoll. Sollte doch einmal etwas passieren, können Ihnen Kosten entstehen, die eventuell Sie allein nicht stemmen können. Für Sie als Mieter reicht es dabei schon aus, wenn Sie beim Einzug den Hausflur beschädigen oder Kratzer im Boden verursachen. Gegen diese Schäden sichert Sie eine Privathaftpflichtversicherung ab.

Die Summe, die von privaten Haftpflichtversicherungen abgesichert ist, können Sie meist von etwa 3 bis 50 Mio. € festlegen. Wir empfehlen eine Deckungssumme von etwa 10 Mio. €. Was sich zunächst einmal nach einer großen Summe Geld anhört, ist in vielen Schadensfällen unbedingt notwendig. Verletzen Sie beispielsweise versehentlich jemanden, gehen die Kosten der medizinischen Versorgung schnell in die Millionen. Wählen Sie die Deckungssumme der Versicherung daher lieber etwas höher. Im Durchschnitt fängt eine Privathaftpflichtversicherung bei etwa 30 bis 40 € im Jahr an.

Eine weitere sinnvolle Versicherung ist die Hausratversicherung. Diese sichert, wie der Name verrät, Schäden am Hausrat ab, die Sie versehentlich selbst verursacht haben oder die durch äußere Einflüsse entstanden sind. Dazu zählen unter anderem: Einbruch und Diebstahl, Feuer und Wasser oder Hagel und Sturm.

Generell gilt in Deutschland: Sobald Sie eine eigene Wohnung haben, benötigen Sie für diese theoretisch auch eine eigene Hausratversicherung. Das ist allerdings nur der Fall, wenn Sie einen eigenen Hausstand gründen. Ziehen Sie beispielsweise für ein Studium vorübergehend in eine WG oder in ein Studentenwohnheim, können Sie oft noch von der Hausratversicherung der Eltern profitieren.

Wenn Sie bereits einen eigenen Hausstand besitzen, lohnt sich eine Hausratversicherung. Besonders wenn Sie vermeiden wollen, dass ein Schaden am Hausrat zum Problem werden kann. Hausratversicherungen sind meist vergleichsweise günstig und richten sich nach der Größe der Wohnung, dem Wohnort und der gewünschten Versicherungssumme pro Quadratmeter. Für eine optimale Absicherung empfiehlt sich eine Deckungssumme von 650 € pro Quadratmeter. Eine Versicherung Ihres Hausrats bei einer Wohnung von 50 qm kostet Sie ungefähr 20 bis 30 € jährlich.

Und was ist mit Dingen, die sich nicht in Ihrer Wohnung befinden, aber zu Ihren Habseligkeiten gehören wie beispielsweise ein Fahrrad: In der Hausratversicherung ist auch das Fahrrad mitversichert, obwohl es genau genommen nicht zur Einrichtung gehört. Allerdings greift der Versicherungsschutz häufig nur dann, wenn das Fahrrad in einem abgeschlossenen Raum beschädigt oder daraus entwendet wurde. Besitzen Sie ein besonders wertvolles Fahrrad, empfiehlt sich eine Zusatzoption für Fahrräder in der Hausratversicherung oder eine spezielle Fahrradversicherung. Diese schützt den geliebten Drahtesel sehr viel umfangreicher.

Rauchmelder: Gesetzlich vorgeschriebene Lebensretter 

Pro Jahr kommen etwa 400 Menschen in Deutschland bei einem Brand ums Leben, der durch defekte Haushaltsgeräte, Unachtsamkeit im Umgang mit Kerzen oder aber durch andere Feuerquellen ausgelöst wurde.

Damit Sie nicht einer lebensgefährlichen Rauchvergiftung zum Opfer fallen, benötigen wir einen technischen Helfer – einen Rauchwarnmelder, umgangssprachlich auch Rauchmelder oder Feuermelder, der bei Gefahr Alarm schlägt. Denn dieser rettet pro Tag in Deutschland durchschnittlich vier Menschen das Leben. Die allgemeine Rauchmelderpflicht in deutschen Bundesländern spielt daher eine überlebenswichtige Rolle.

Die meisten Rauchmelder funktionieren mit eingebauten Batterien, meist werden dafür 9V-Batterien verwendet. Die Batterielebensdauer ist von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise dem Gerät selbst, der Qualität der Batterien oder dem Nutzerverhalten abhängig, also wie häufig der Rauchmelder auch tatsächlich Alarm schlägt.

Spätestens wenn der installierte Melder einen anstehenden Wechsel ankündigt, stellt sich die Frage, welche Batterien sie für den Wechsel aussuchen sollten und die idealerweise die längste Lebensdauer versprechen. Während beispielsweise hochwertige 9V Alkaline-Batterien je nach Hersteller eine Lebensdauer von bis zu 3 Jahren bieten, können qualitativ hochwertige 9V Lithium-Batterien eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren erreichen.

Nützlicher Schutz vor Einbrechern

In den dunklen Wintermonaten steigt die Zahl der Einbrüche. Rund 100.000 Einbrüche verzeichnet die Kriminalstatistik pro Jahr (Stand 2018). Oft gelingt es Einbrechern, innerhalb weniger Sekunden, Fenster und Türen zu öffnen und sich Zugriff zu Ihren Habseligen zu verschaffen. Doch die richtige Sicherheitstechnik kann Sie vor ungebetenen Gästen schützen. Eine solche Umrüstung kann für Eigentümer in bestimmten Fällen sogar finanzielle Unterstützung bieten. Doch womit sollten Sie Ihre Wohnung oder Eigenheim vor Einbrechern schützen?

Grundsätzlich gilt: Will ein Einbrecher in die Wohnung eindringen, schafft er es auch – entweder mit roher Gewalt und viel Lärm oder unter erhöhtem Zeitaufwand. Beide Faktoren erhöhen jedoch das Risiko, dass sie auf frischer Tat ertappt werden. Täter scheuen viel Lärm und hohen Zeitaufwand. Technische Sicherungen und Licht können Einbrecher abschrecken.

Alarmanlagen gehören nicht zum Standard jeder Wohnung, lohnen sich aber allemal. Sie können eine abschreckende Wirkung auf potenzielle Einbrecher haben und verhindern, dass Sie beim Nachhausekommen ungebetene Gäste in ihrer Wohnung überraschen, und dienen somit auch Ihrer persönlichen Sicherheit. Alarmanlagen zur „Außenhautüberwachung“ sind dabei vorzuziehen, denn sie lösen bereits Alarm aus, wenn die Einbrecher noch nicht in das Gebäude eingedrungen sind. Außerdem haben sie den Vorteil, dass Sie sie auch einschalten können, wenn Sie sich selbst im Haus befinden. Die Kriminalpolizei empfiehlt, einen akustischen und optischen Alarm am Gebäude selbst mit einem „stillen Alarm“ zu kombinieren. Unter einer stillen Alarmierung versteht man die Weiterleitung des Alarms an eine bestimmte Stelle, zum Beispiel an die Polizeistation.

Außerdem stellt die mechanische Sicherung von Türen und Fenstern ebenfalls einen wirkungsvollen Schutz vor Einbrechern dar. Eine Schwachstelle sind Fenster sowie Terrassen- und Balkontüren, die mit herkömmlichen Rollzapfen ausgestattet sind. Mehr Sicherheit bieten Ihnen sogenannte Pilzkopfzapfen mit entsprechenden Beschlägen.

Vergessen Sie nur eines nicht: Selbst die beste Technik kann Einbrecher nicht abhalten, wenn Sie beispielsweise Türen und Fenster vorm Verlassen der Wohnung verschließen.

Hallo, ich bin Sebastian

Ich bin Sebastian und einer der Gründer von Finantio. Finanzen begleiten mich nicht nur auf privater Ebene, sondern auch in meinem Beruf. Bei meinen Investments setze ich auf eine gute Diversifikation – Aktien, Immobilien und alternative Investments gehören einfach dazu. Auf Finantio möchte ich Dir spannende Finanzthemen vorstellen und logisch und verständlich beibringen.

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