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INHALT

Kreditkarten im Vergleich: Welche ist die beste?

Ob beim Online-Shopping, beim Reisen oder auch sonst im alltäglichen Gebraucht – eine Kreditkarte ist in jeglicher Hinsicht das beste Zahlungsmittel. Das liegt nicht nur daran, dass du mit einer Kreditkarte fast überall bezahlen kannst. Viele Kreditkarten bieten attraktive Zusatzvorteile.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Kreditkarten Anbietern, was den Vergleich gerade für Anfänger schwer macht. Aus dem Grund haben wir diesen umfangreichen Kreditkarten Vergleich für dich entwickelt. Finde heraus, welche Kreditkarte zu dir passt.

kreditkarten-vergleich

Im Kreditkarten Vergleich haben wir sämtliche Kreditkarten unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft. Jede Karte wurde von uns individuell getestet. Vom Antragsprozess bis hin zur Zahlung.

Nachfolgend findest du eine Übersicht mit den Testergebnissen aus unserem Vergleich. Jeder Kreditkarte hat von uns einen Score (in Prozent) erhalten, den wir auf Basis der Ergebnisse in den jeweiligen Testkriterien ermittelt haben.

Solltest du Fragen zu den Resultaten haben, dann zögere nicht, uns anzuschreiben. Wir stehen für maximale Transparenz.

Testsieger für Kreditkarten
Bedienung
100%
Kosten & Gebühren
99%
Service
94%
Bonus & Rabatte
93%
Kreditkarten
2023
96%
Sehr gut
4.7/5

06/2023

Bedienung
100%
Kosten & Gebühren
95%
Service
94%
Bonus & Rabatte
92%
Kreditkarten
2023
93%
Sehr gut
4.7/5

06/2023

Bedienung
93%
Kosten & Gebühren
96%
Service
89%
Bonus & Rabatte
87%
Kreditkarten
2023
88%
Gut
4.7/5

06/2023

Bedienung
100%
Kosten & Gebühren
87%
Service
82%
Bonus & Rabatte
87%
Kreditkarten
2023
87%
Gut
4.7/5

06/2023

Bedienung
94%
Kosten & Gebühren
75%
Service
94%
Bonus & Rabatte
98%
Kreditkarten
2023
83%
Gut
4.7/5

06/2023

Was ist eine Kreditkarte?

Eine Kreditkarte ist ein bargeldloses Zahlungsmittel, welches du für Online-Zahlungen oder für alltägliche Ausgaben nutzen kannst. Du kannst eine Kreditkarte auch nutzen, um Bargeld am Geldautomaten abzuheben.

Eine Kreditkarte ist eine Girocard (früher bekannt als EC-Karte) sehr ähnlich. Vom Aussehen her, kannst du beide nicht unterscheiden. Der entscheidende Unterschied zu einer Girocard ist, dass eine Kreditkarte vom Grundsatz her so funktioniert, dass du bei der Zahlung einen Kreditrahmen in Anspruch nimmst, der mit jeder Karte hinterlegt ist.

Nicht jede Kreditkarte funktioniert wie ein Kredit. Mittlerweile existieren verschiedene Arten von Kreditkarten. Bei manchen Karten kannst du eine Zahlung nur dann abwickeln, wenn dein Konto ausreichend gedeckt ist.

Eine Kreditkarte muss heute wesentlich differenzierte bewertet werden. Lass uns im nächsten Abschnitt einen Blick auf die verschiedenen Kreditkarten-Typen werfen.

Verschiedene Kreditkarten-Typen im Überblick

Wie bereits erwähnt, gibt es nicht mehr nur eine Art von Kreditkarte. Bei der Auswahl solltest du immer darauf achten, welche Art von Kreditkarte du benötigst. Die Unterschiede sind nicht trivial.

Willst du beispielsweise eine Kreditkarte für deinen Urlaub haben, dann ist eine Debit Kreditkarte oft nicht ausreichend, da z.B. viele Autovermietungen eine „echte“ Kreditkarte fordern. 

Um dir einen Überblick über die verschiedenen Kreditkarten-Typen zu geben, haben wir dir zu jeder Kreditkarte eine Erklärung entwickelt.

Mit einer Prepaid-Kreditkarte kannst du nur bezahlen, wenn du sie vorher mit ausreichend Guthaben aufgeladen hast. Es wird also kein Kreditrahmen gewährt. Auch virtuelle Kreditkarten sind meistens Prepaid-Kreditkarten.

Du kannst dir auch Bargeld auszahlen lassen, wenn du über die entsprechenden Mittel auf deinem Konto verfügst. Bei Hotel- und Mietwagenbuchungen werden Prepaid-Karten hingegen nicht immer akzeptiert.

Eine Debitkarte ist eine Kreditkarte, bei der deine Kartenumsätze noch am selben Tag von einem Referenzkonto abgebucht werden. Übersteigen deine Umsätze deinen Kontostand, dann wird die Zahlung abgelehnt.

Die Debitkarte funktioniert demnach ebenfalls auf Guthabenbasis. Debitkarten werden im Gegensatz zu klassischen Kreditkarten auch an Studenten und Menschen mit geringer Bonität vergeben. Durch die Bindung an das Girokonto besteht keine Verschuldungsgefahr.

Charge Kreditkarten sind der häufigste Kreditkarten-Typ in Deutschland. Du baust mit einer Charge Kreditkarte monatlich Umsätze auf, die du beim Kauf noch nicht bezahlen musst. Erst nach vier Wochen wird dein Referenzkonto (z.B. Girokonto) mit dem Gesamtumsatz des Monats belastet.

Es handelt sich dabei quasi um einen zinslosen Kredit, der alle vier Wochen beglichen wird. Zinsen fallen nur dann an, wenn du den geschuldeten Betrag nicht bis zum Fälligkeitsdatum begleichen kannst.

Ist in Deutschland von einer Kreditkarte die Rede, dann sind in der Regel Charge Kreditkarten gemeint.

Bei Revolving Kreditkarten kannst du das ausgegebene Geld in Raten zurückzahlen. Im Vergleich zu einer Charge Kreditkarte leiht dir die Bank das Geld nicht kostenlos.

Du musst beim Revolving-Modell deinen Umsatz zum Abrechnungszeitpunkt nur teilweise begleichen. Meistens verlangen Banken eine Mindestrückzahlung von 3 bis 5 Prozent. Es gibt einige Banken, bei denen du die Teilzahlungsfunktion abstellen kannst.

Bei Charge- und bei Revolving Kreditkarten spielt die Bonität des Kreditkartennehmers eine weitaus höhere Rolle als bei den ersten beiden Modellen. Hierbei handelt es sich nämlich um echte Kredite.

Was kostet eine Kreditkarte?

Für Kreditkarten können verschiedene Gebühren anfallen. Zum einen kann eine Bank eine Jahresgebühr für die Nutzung der Kreditkarte und etwaiger Vorteile verlangen. Die Jahresgebühr kann über 500 Euro pro Jahr betragen.

Bei Kreditkarten mit hoher Jahresgebühr sind meistens Zusatzleistungen wie spezielle Versicherungen, Reiseguthaben, Lounge-Zugänge am Flughafen oder Partnerangebote inklusive. Es gibt jedoch auch kostenlose Kreditkarten, bei denen du keine jährliche Gebühr zahlen musst.

Ein weiterer Kostenfaktor sind Bargeldabhebungen. Manche Anbieter verlangen zwischen drei und vier Prozent pro Bargeldabhebung. Oft wird auch eine Mindestgebühr festgesetzt, die unabhängig von der Höhe der Abhebung ist. Hebst du beispielsweise 50 Euro ab, dann zahlst du im Zweifel trotzdem sechs Euro, obwohl du nur drei Prozent des abgehobenen Betrages zahlen müsstest.

Nutzt du die Kreditkarte im Ausland, kann es sein, dass deine Bank eine Auslandseinsatzgebühr erhebt, da sie selbst ein Entgelt für die Umrechnung der Wechselkurse zahlen muss. Innerhalb der Eurozone ist das kein Thema.

Weitere Gebühren, die du berücksichtigen solltest sind:

  • Sollzinsen und Konditionen bei Revolving-Kreditkarten
  • Gebühren für Zusatz- oder Ersatzkarten
  • Zusatzangebote und Versicherungen bei Premium-Kreditkarten

Wie beantragt man eine Kreditkarte und welche Voraussetzungen muss man erfüllen?

Eine Kreditkarte beantragst du ganz normal bei deiner Bank. Du kannst den Antrag online oder auch persönlich bei deinem Bankberater vor Ort einreichen.

Um eine Kreditkarte zu erhalten, musst du jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das gilt für sämtliche Kreditkarten-Typen. Bei Revolving- und bei Charge Kreditkarten sind die Anforderungen höher.

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Voraussetzungen zusammengefasst.

Aufgrund von Haftungsansprüchen benötigst du einen deutschen Wohnsitz, um eine Kreditkarte zu erhalten. Es gibt jedoch auch ausländische Kreditkarten (z.B. WISE), die du ohne deutschen Wohnsitz nutzen kannst.

Minderjährige sind nur beschränkt geschäftsfähig. Erst bei Volljährigkeit kannst du deshalb eine Kreditkarte beantragen. Bei Prepaid-Kreditkarten sieht die Sache schon anders aus: Diese kannst du bereits mit 12 Jahren beantragen und im Alltag nutzen.

Du benötigst dafür jedoch das Einverständnis deiner Eltern oder eines Erziehungsberechtigten.

Bei einer Revolving- oder Charge Kreditkarte musst du über eine ausreichend hohe Bonität verfügen, um eine Kreditkarte zu erhalten.

Im Normalfall fragt die Bank deinen Schufa-Score ab und bewertet danach deine Kreditwürdigkeit. Auch dein Gehalt und deine Kontobewegungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Bonitätsprüfung.

Bei einer Debit- oder Prepaid Kreditkarte ist die Bonität weniger relevant, da du nicht mehr Geld ausgeben kannst, als du auf dem Konto hast. Die Bank geht an dieser Stelle kein finanzielles Risiko ein.

Kreditkarten Vergleich 2023: So haben wir getestet

Bei unserem Kreditkarten Vergleich haben wir darauf geachtet, dass wir subjektive Bewertungen auf ein Minimum reduzieren. Komplett eliminieren können wir eine subjektive Bewertung hingegen nicht. Wir stellen euch unsere Bewertungskriterien nachfolgen jedoch so transparent wie möglich vor, damit ihr die Testergebnisse nachvollziehen könnt.

Vielmehr haben wir beim Kreditkarten Vergleich auf nachvollziehbare Fakten gesetzt, um die notwendige Transparenz zu gewährleisten.

Nachfolgend stellen wir euch unserer Bewertungskriterien vor, anhand derer wir einzelne Kreditkarten geprüft haben.

Gebühren

Die Gebühren sind das wichtigste Auswahlkriterium. Die Kosten einer Kreditkarte kannst du in fixe und variable Kosten unterteilen.

  • Zu den fixen Gebühren gehört die Jahresgebühr für die Kreditkarte und Gebühren für bestimmte Leistungen. Auch die Kosten für die Bestellung einer Ersatzkarte gehören zu den fixen Gebühren.
  • Die variablen Gebühren entstehen z.B. bei einer Bargeldabhebung im Ausland oder bei Transaktionen in einer Fremdwährung. Diese Kosten werden meistens prozentual am Umsatz gemessen, der abgerechnet wird.

Beim Vergleich der Gebühren solltest du immer auch die enthaltenen Leistungen und Vorteile mit berücksichtigen. Bei den meisten Kreditkarten mit einer hohen Jahresgebühr sind Versicherungsleistungen und andere Boni inklusive.

Halte Ausschau nach der Kreditkarte, die vom Preis-Leistungsverhältnis her am besten zu deinen Bedürfnissen passt.

Kreditkarten-Typ

Einen echten Kredit nimmst du nur bei Charge- und Revolving Kreditkarten auf. Bei Prepaid- und Debit Kreditkarten ist deine Kreditkarte mit deinem Girokonto verknüpft. Deine Ausgaben können dein Guthaben nicht überschreiten.

Wir haben im Kreditkarten Vergleich die unterschiedlichen Kreditkarten-Typen miteinander verglichen.

Sollzinsen auf Umsätze

Entscheidest du dich für eine Revolving Kreditkarte, dann nimmst du einen echten Kreditrahmen in Anspruch. Du musst nur eine Teilrückzahlung am Ende des Monats leisten. Auf den restlichen Betrag fallen Sollzinsen an.

Der kostenpflichtige Kredit kann auf Dauer ziemlich teuer werden. Wir empfehlen dir, deine monatlichen Umsätze direkt zu begleichen. Ähnlich wie beim Dispokredit sind Kreditkartenschulden sehr teuer.

Versicherungen

Viele kostenpflichtige Kreditkarten enthalten Versicherungen, mit denen du z.B. im Urlaub oder gegen einen Reiserücktritt abgesichert bist. Je mehr Versicherungsleistungen inklusive sind, desto besser ist eine Kreditkarte unter diesem Bewertungsaspekt.

Achte bei der Bewertung von Versicherungsleistungen immer darauf, ob du nicht bereits über einen entsprechenden Versicherungsschutz verfügst. Ist das der Fall, dann ist die Versicherung über die Kreditkarte wertlos – es sei denn, sie ist billiger als deine aktuelle Versicherungspolice.

Cashback und sonstige Zusatzleistungen

Viele Kreditkarten überzeugen mit attraktivenn Cashback-Zahlungen. Cashback bedeutet, dass du einen fixen Prozentsatz deiner Umsätze zurückbezahlt bekommst. Je höher das Cashback, desto besser ist die Kreditkarte.

Auch Meilenprogramme und Parterangebote spielen bei der Bewertung einer Kreditkarte eine entscheidende Rolle. Dazu gehört z.B. bei der American Express (AMEX) Platin der kostenfreie Zugang zu weltweiten Lounges an Flughäfen.

Diese Anbieter haben wir für unseren Kreditkarten Vergleich getestet

Lass uns in diesem Abschnitt einen Blick auf die Kreditkarten werfen, die es in unseren Vergleich geschafft haben. Wir zeigen dir jetzt, welche Kreditkarten wir im Vergleich getestet haben.

An dieser Stelle werden nur die wichtigsten Testergebnisse zusammengefasst. Ausführliche Testberichte zu Kreditkarten findest du bei uns auch.

Prepaid- und Debit Kreditkarten im Vergleich

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei diesen Kreditkarten um keine echten Kreditkarten, da euch kein Kredit von der Bank gewährt wird.

In unserem Vergleich hat sich N26 vor der DKB durchgesetzt und sticht insbesondere mit einem kostenlosen Girokonto hervor, für das kein Mindesteingang notwendig ist. Aber auch die anderen Kandidaten sind eine solide Wahl und unterscheiden sich nur marginal in den Gebühren.

Unternehmen Kreditkarten-Typ Jahresgebühr Mindesteingang Zusatzleistungen
N26 Mastercard - - Partnerangebote
DKB VISA - 700 € Cashback
ING DiBa VISA - 700 € Cashback
Consorsbank VISA - 700 € Cashback
Comdirect VISA - 700 € -

Revolving- und Charge Kreditkarten im Vergleich

Bei Revolving- und Charge Kreditkarten wird dir von der Bank ein Kredit gewährt. Aus dem Grund sprechen wir an dieser Stelle auch von „echten“ Kreditkarten.

In dieser Kategorie hat sich die Kreditkarte der Hanseatic Bank durchgesetzt und konnte uns insbesondere mit der vorteilhaften Gebührenstruktur überzeugen. Auch die Kreditkarten von Norwegian und die American Express Paypack sind eine gute Wahl für Vielreisende.

Bei der Norwegian VISA Card erhältst du zusätzlich zur Kreditkarte sogar noch eien Reise- und Rücktrittsversicherung kostenlos dazu.

Kreditkarte Kreditkarten-Typ Gebühren Effektivzins
Hanseatic Bank GenialCard Charge Kreditkarte - 16,45 %
Norwegian VISA Card Charge Kreditkarte - 19,55 %
American Express Payback Charge Kreditkarte - 8,50 %
Barclays VISA Charge Kreditkarte - 22,53 %
Hanseatic Bank Kreditkarte Gold Charge Kreditkarte - 26,88 %

VISA vs. Mastercard: Was sind du Unterschiede?

Es macht fast keinen Unterschied, ob deine Kreditkarte von VISA oder von Mastercard ist. Viel wichtiger sind die Gebühren, die deine Bank für die Nutzung der jeweiligen Kreditkarte erhebt.

Weder VISA noch Mastercard können entscheiden, was eine Kreditkarte kann oder was sie kosten wird. Eine VISA Karte von zwei verschiedenen Banken kann zu komplett unterschiedlichen Gebühren führen. Es ist egal, welches Kreditkartenunternehmen dahintersteht.

VISA und Mastercard setzen nur die Rahmenbedingungen für die Nutzung von Kreditkarten. Sie geben z.B. den Händlern vor, wie sie Kreditkartenzahlungen mit ihrem System integrieren. Die Karten werden nicht von ihnen ausgegeben, sondern von deiner Bank.

Anders sieht es bei American Express aus. Das Kreditkartenunternehmen aus den USA gibt die eigenen Karten aus und definiert die Konditionen und Zusatzleistungen.

Testsieger: Diese Kreditkarten machen im Vergleich das Rennen

Einen pauschalen Testsieger zu bestimmen, ist im Kreditkarten Vergleich schwierig, da jede Kreditkartenart anders bewertet werden muss. Eine Charge Kreditkarte muss anders bewertet werden als eine Debit Kreditkarte.

Finde im nächsten Schritt heraus, welche Kreditkarte in der jeweiligen Kategorie das Rennen gemacht hat.

Hanseatic Bank GenialCard gewinnt den Vergleich unter den besten Charge- und Revolving Kreditkarten

Die beste Kreditkarte bei uns im Vergleich kommt von der Hanseatic Bank. Deren GenialCard ist schnell beantragt und kostenlos. Weder Jahresgebühr, noch Gebühren für Bargeldabhebungen oder Kartenzahlungen im Ausland.

Über das Gutschein-Portal der Hanseatic Bank hast du zudem Zugang zu Cashback und vielen Partnerangeboten. Im Reiseportal bekommst du fünf Prozent auf den Gesamtpreis erstattet. Auf Versicherungsleistungen musst du bei der GenialCard hingegen verzichten. Diese kannt du kostenpflichtig dazubuchen.

Du kannst die Möglichkeit nutzen, deine Umsätze als Teilzahlung zurückzuzahlen oder auch komplett zum Monatsende begleichen. Die Kreditbedingungen sind mit einem effektiven Jahreszins von 16,45 Prozent vollkommen in Ordnung.

Beste Reisekreditkarte: Norwegian VISA Card

Eine gute Alternative zur Hanseatic Bank GenialCard, ist die kostennlos Bank Norwegian VISA Card. Die Kreditkarte überzeugt als eine der besten Reisekreditkarten, die wir gefunden haben.

Die Kreditkarte ist dauerhaft kostenlos (ohne Mindestumsatz) und bietet dir einen breiten Umfang an Versicherungsdienstleistungen, von denen du bereits im kostenlosen Modell profitierst. In der Bank Norwegian VISA Card ist eine Reise- und Rücktrittsversicherung inklusive.

Der effektive Jahreszins bei Teilrückzahlungen liegt mit 19,55 Prozent deutlich über den Kreditkonditionen bei der Hanseatic Bank GenialCard. Dafür hast du bei letzterer auch keinen Versicherungsschutz.

N26 und DKB gewinnen unter den kostenlosen Prepaid- und Debit Kreditkarten

Unter den Debit Kreditkarten haben sich N26 und die DKB Bank durchgesetzt. In beiden Fällen kommt mit der Kreditkarte ein kostenloses Girokonto dazu.

Bei N26 hast du den Vorteil, dass es sich um ein kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang handelt. Bei der DKB zahlst du für dein Konto 4,50 Euro pro Monat, sollten in dem Monat weniger als 700 Euro eingehen. Hast du bereits ein Konto bei der DKB, dann sinkt der Monatsbeitrag auf 2,50 Euro für das zusätzliche Girokonto.

In beiden Fällen triffst du eine ideale Wahl. Auch zum Reisen sind die N26 und DKB Debit Kreditkarten hervorragend geeignet.

Auch die kostenlose Debit Kreditkarte von ING DiBa konnte uns im Test überzeugen. Der DKB Bank haben wir aufgrund des Fokus auf Nachhaltigkeit jedoch den kleinen Vorsprung gegeben.

American Express (Platinum Card) wird durch Vorteile als beste Premium Kreditkarte ausgezeichnet

Im gesamten Kreditkarten Vergleich schnitt die Platinum Card von American Express unterdurchschnittlich ab. Das liegt insbesondere an den hohen Kosten und der teilweise noch geringen Akzeptanz in Deutschland.

Mit 720 Euro pro Jahr gehört die AMEX Platinum Card zu den teuersten Kreditkarten der Welt. Es handelt sich dabei um eine echte Kreditkarte mit monatlicher Abrechnung. Du verknüpfst sie mit deinem Girokonto und der Betrag wird automatisch zum Stichtag abgebucht.

Als Vielreisender profitierst du hingegen sehr von den Zusatzleistungen und Boni der AMEX Platinum Card. Neben kostenlosen Lounge-Zugängen an weltweiten Flughäfen, steht dir ein jährliches Reiseguthaben und ein Fahrtguthaben von 200 Euro bei SIXT zur Verfügung. 

Auch kannst du dir bis zu 120 Euro pro Jahr an Ausgaben für Netflix und sonstiges Entertainment zurückerstatten lassen.

Die Bandbreite an Boni, Rabatten und auch das Membership-Programm, mit dem du Punkte sammeln und später für Flug- und Hotelbuchungen nutzen kannst, hat uns im gesamten Team vom Angebot der AMEX Platinum Card überzeugt.

Gibt es Kreditkarten ohne Schufa?

Es gibt Kreditkarten, für die keine Schufa-Prüfung notwendig ist. Das ist bei Debit- und Prepaid Kreditkarten in der Regel der Fall. Bei beiden Kreditkartenarten handelt es sich um keine echten Kreditkarten, da dir kein Kredit gewährt wird.

Aus dem Grund ist die Prüfung deiner Kreditwürdigkeit auch nicht notwendig. Hast du negative Einträge bei der Schufa, so spielt das für die Bank, die deine Kreditkarte ausgibt, keine Rolle. Du kannst nicht mehr als dein Bankguthaben ausgeben. Ist dieses ausgeschöpft, kannst du die Debit- oder Prepaid Kreditkarte nicht mehr für Zahlungen nutzen.

Du solltest wissen, dass solche Kreditkarten auch Einschränkungen unterliegen. Für bestimmte Zwecke (z.B. Hotelbuchung) benötigst du eine echte Kreditkarte. Mache dir vor dem Antrag ausführlich Gedanken darüber, wofür die eine Kreditkarte verwenden möchtest.

Fazit: So findest du die ideale Kreditkarte für dich

Die Wahl deiner Kreditkarte hängt schlussendlich von deinen eigenen Präferenzen ab – es gibt kein richtig oder falsch. Unser Kreditkarten Vergleich soll dir nur als Orientierung dienen, damit du einen detaillierten Überblick über den Markt bekommst.

Unsere Testergebnisse sprechen eine klare Sprache. Die Hanseatic Bank GenialCard hat uns im Test am meisten überzeugt. Aber auch die Kreditkarten von American Express sind durchaus attraktiv und bieten in dem Premium-Modellen interessante Zusatzvorteile.

Falls dir bei uns im Vergleich noch eine Kreditkarte fehlt, dann schreib uns eine Nachricht und wir werden den Vergleich nach einer ausführlichen Prüfung um deinen Vorschlag ergänzen.

FAQ

Die beste Kreditkarte ist diejenige, die am besten zu deinen Bedürfnissen passt. Benötigst du nur eine Debit Kreditkarte, dann bist du mit N26, DKB oder ING DiBa gut versorgt. Bei N26 benötigst du noch nicht einmal einen Mindesteingang pro Monat.

Bei den Revolving Kreditkarten macht die GenialCard der Hanseatic Bank das Rennen. Es fällt keine Jahresgebühr an und du kannst weltweit kostenlos mit der Kreditkarte bezahlen und Bargeld abheben.

Gerade dann, wenn du eine Kreditkarte zum Reisen benötigst, empfehlen wir dir die GenialCard, da viele Autovermietungen keine Debit Kreditkarten akzeptieren.

Bei einer Revolving Kreditkarte kannst du deine Umsätze vollständig oder teilweise zurückzahlen. Bei einer Teilzahlung fallen Zinsen auf den Restbetrag an, den du in Raten begleichst.

Hier bietet die Hanseatic Bank die günstigsten Konditionen.

Am leichtesten bekommst du eine Debit oder Prepaid Kreditkarte, da in beiden Fällen keine Bonitätsprüfung notwendig ist. In beiden Fällen erhältst du von der ausgebenden Bank keinen Kredit.

Deine Kreditkarte ist mit deinem Girokonto verknüpft. Sobald dort kein Guthaben mehr ist, kannst du auch keine Zahlungen mehr mit der Kreditkarte vornehmen. In unserem Kreditkarten Vergleich hat sich N26 vor DKB und ING DiBA durchgesetzt.

Die Unterschiede sind marginal. Weder VISA noch Mastercard definieren die Konditionen einer Kreditkarte. Diese werden von der Bank definiert, welche die Kreditkarte ausgibt.

Über den Autor
Carlos

Co-Founder von Finantio

Carlos arbeitete nach seinem Wirtschaftsstudium in Frankfurt in der Strategieberatung und bei verschiedenen Fintechs im Marketing & als Produktmanager. Dort sammelte er Erfahrung in der Finanzwelt, die er heute bei Finantio teilt.

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