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Bankbezeichnung einfach erklärt (inkl. Liste von Banken)
Du hast sicherlich schon mal den Begriff der Bankbezeichnung gehört – ob im Online-Banking deiner Bank oder auf alten Kontoauszügen.
Mit der Bankbezeichnung ist der vollständige Name eines Kreditinstituts – also deiner Bank – gemeint. Im nachfolgenden Beitrag zeigen wir dir, wie du deine Bankbezeichnung findest.
Außerdem haben wir eine Tabelle mit Daten von über 20 Banken erstellt.
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Was ist die Bankbezeichnung?
Die Bankbezeichnung ist nichts anderes als der vollständige Name deiner Bank. Diese wird entweder als komplett ausgeschriebener Name der Bank oder als spezielle Kennung der Bank angegeben.
Die Information wird zusätzlich zur Kontonummer, IBAN und der BIC auf offiziellen Rechnungen angegeben. Da die Angabe – z.B. bei einem Geldtransfer – heute nur selten notwendig ist, ist der Begriff weniger bekannt als beispielsweise die IBAN einer Bank.
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Bankbezeichnung als ausgeschriebener Name
Eine Bankbezeichnung als ausgeschriebenen Namen wirst du in den meisten (offiziellen) Rechnungen in der Fuß- oder Kopfzeile finden, die du erhältst.
Der vollständige Bankname der DKB lautet beispielsweise: Deutsche Kreditbank AG. Im allgemeinen Sprachgebrauch sagen wir jedoch meistens DKB, was auch die meisten Menschen direkt verstehen können.
Bankcode: Bankbezeichnung als Kürzel
Statt DKB oder Deutsche Kreditbank AG, wirst du oft auch das Kürzel BYLA finden. Das Kürzel für die Bank nennt sich auch Bankcode, welcher sich aus den ersten vier Stellen des BIC/SWIFT-Codes zusammensetzt.
Gerade bei Sparkassen oder Volksbanken kann es zu regionalen Abweichungen kommen. Du solltest aus dem Grund immer darauf achten, dass du die richtige BIC angibst, wobei das heutzutage nur noch selten notwendig ist.
Nach dem Bankcode (ersten vier Stellen des BIC) steht ein zweistelliger Ländercode – in diesem Fall steht „DE“ für Deutschland, da die aufgelisteten Banken in Deutschland ansässig sind.
| Name Kreditinstutut | Bankcode | BIC |
|---|---|---|
| Hamburger Sparkasse | HAMBURGER SPARKASSE AG | HASPDEHH XXX |
| Frankfurter Sparkasse | FRANKFURTER SPARKASSE | HELADEF1822 |
| Frankfurter Volskbank | Frankfurter Volksbank Rhein-Main eG | FFVBDEFF XXX |
| Hamburger Volksbank | Hamburger Volksbank eG | GENODEF1HH2 |
Was sind die IBAN und deine BIC?
IBAN steht für „International Bank Account Number“ und ist eine standardisierte internationale Bankkontonummer, also eine weltweit gültige Nummer für Ihr Girokonto. Die IBAN ist in Deutschland 22 Zeichen lang und setzt sich folgendermaßen zusammen:
- Länderkennzeichen – DE für Deutschland,
- zweistellige Prüfzahl,
- achtstellige Bankleitzahl,
- zehnstellige Kontonummer – kürzere Kontonummern werden linksbündig mit Nullen aufgefüllt.
Beim BIC (englisch: Bank Identifier Code) handelt es sich um die eindeutige Kennung einer Bank. Der BIC ist auf internationaler Ebene, was die Bankleitzahl (BLZ) auf nationaler Ebene darstellt.
Ein BIC-Code besteht aus acht oder elf Stellen. Häufig werden für den BIC auch die Begriffe SWIFT, SWIFT-Code oder SWIFT-Adresse verwendet. Der BIC der kontoführenden Bank ist auf den Kontoauszügen ersichtlich bzw. online unter den Telebankingdaten zu finden.
Wann musst du die Bankbezeichnung angeben?
In einigen Fällen bist du im klassischen Zahlungsverkehr weiterhin verpflichtet, die vollständige Bankbezeichnung anzugeben. Das ist dann der Fall, wenn folgende Daten abgefragt werden:
- Name des Kreditinstituts / Zahlungsdienstleister des Empfängerkontos
- Name und Sitz des überweisenden Kreditinstituts / Zahlungsdienstleisters
Kannst du nur Platz für eine kurze Angabe (4 Zeichen), dann ist die spezielle Kennung deiner Bank gefragt. Diese kannst du wie oben beschrieben am BIC/SWIFT-Code ablesen.
In den meisten Fällen ist die Angabe des Namen deiner Bank nicht mehr notwendig. Wer z.B. ein N26, DKB oder ING-DiBa-Konto nutzt, muss bei Überweisungen nur die IBAN sowie den Empfängernamen angeben.
Die Bankbezeichnung wird automatisch im Hintergrund auf Basis der angegebenen IBAN identifiziert.
Angabe von IBAN und BIC ist meistens ausreichend
Uns ist aufgefallen, dass keiner bei uns im Team in den letzten Jahren den kompletten Namen seiner Bank aktiv angeben musste. Im Online-Banking genügt im Normalfall die Angabe der IBAN des Zahlungsempfängers.
Anhand der IBAN werden die notwendigen Informationen automatisch erkannt, ohne dass man manuell nach den Daten suchen muss.
Wo findest du die Bankbezeichnung?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du die Bankbezeichnung deiner Bank herausfinden kannst. Wir haben eine umfangreiche Tabelle mit den Bankbezeichnung der größten Kreditinstitute in Deutschland erstellt.
Diese findest du im nächsten Abschnitt.
So findest du die Bankbezeichnung im BIC /SWIFT-Code
Wir haben in der Tabelle nur die wichtigsten Banken aufgelistet. Ist deine Bank nicht in der Tabelle, dann hast du noch mehr Möglichkeiten, die Bezeichnung deiner Bank zu finden. An folgenden Stellen, kannst du diese ablesen:
- Auf deiner Bankkarte (Rückseite deiner EC- und Kreditkarte)
- Im Online-Banking oder in deiner Banking-App unter Übersicht oder Kontoinformationen
- Auf deinen Kontoauszügen (rechts oben)
- Auf Rechnungen (Kopf- oder Fußzeile)
Die Kürzel deiner Bankbezeichnung kannst du am BIC/SWIFT-Code ablesen. Das hier ist beispielsweise der BIC-Code von N26: NTSB DEB1 XXX
- NTSB: Bankbezeichnung von N26
- DE: Ländercode (Deutschland)
- B1: Berlin
- XXX: Filialkennung (optional)
Bankbezeichnung mit einem IBAN-Rechner herausfinden
Liegt dir der BIC-Code gerade nicht vor, kannst du mit einem IBAN-Rechner die notwendigen Daten herausfinden. Dort gibst du den Namen deiner Bank ein und der Rechner zeigt dir den BIC-Code an. Die vollständige Bezeichnung deiner Bank entspricht dann den ersten vier Stellen des BIC-Codes.
Liste von Bankbezeichnungen deutscher Banken
Um dir Arbeit zu sparen, haben wir eine Tabelle mit den wichtigsten Banken und den entsprechenden BIC/SWIFT-Codes und Bankbezeichnungen erstellt. Anhand dieser Liste ist es euch möglich, die korrekte Bankbezeichnung zu finden.
Gehe auf Nummer sicher und prüfe die Richtigkeit der Angaben nochmal in deinem Online-Banking oder auf deiner Bankkarte. Falls du die Bankbezeichnung oder BIC deine Bank noch nicht kennst, dann wirst du sie höchstwahrscheinlich in der folgenden Tabelle finden. Alternativ kannst du einen IBAN-Rechner nutzen.
| Bank | Bankbezeichnung | Bankcode | BIC |
|---|---|---|---|
| N26 | N26 Bank GmbH | NTSB | NTSBDEB1XXX |
| Revolut | Revolut Ltd. | REVO | REVOLT21XXX |
| Vivid Money | Vivid Money GmbH | SOBK | SOBKDEB2XXX |
| DKB | Deutsche Kreditbank AG | BYLA | BYLADEM1001 |
| ING-DiBa | ING-DiBa AG | INGD | INGDDEFFXXX |
| Comdirect | Comdirect Bank AG | COBA | COBADEHDXXX |
| Commerzbank | Commerzbank AG | COBA | COBADEFFXXX |
| Sparkasse | je nach Stadt | je nach Stadt | je nach Stadt |
| PSD Bank | je nach Stadt | je nach Stadt | je nach Stadt |
| Volksbank | je nach Stadt | je nach Stadt | je nach Stadt |
| C24 Bank | C24 Bank GmbH | DEFF | DEFFDEFFXXX |
| Bunq | bunq B.V. | BUNQ | BUNQNL2AXXX |
| Norisbank | norisbank GmbH | NORS | NORS DE 71 XXX / NORS DE 51 XXX |
| Postbank | Deutsche Bank AG-Postbank | PBNK | PBNKDEFFXXX |
| Targobank | Targobank AG | DMCI | CMCIDEDDXXX |
| Consorsbank | BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland | CSDB | CSDBDE71 |
| Sparda-Bank | je nach Stadt | je nach Stadt | je nach Stadt |
| Deutsche Bank | Deutsche Bank AG | DEUT | DEUTDEFFXXX |
| Advanzia | Advanzia Bank S.A | ADVZ | ADVZLULLXXX |
| Tomorrow | Tomorrow GmbH | SOBK | SOBKDEBBXXX |
| FYRST | FYRST | PBNK | PBNKDEFF |
| FINOM | FINOM PAYMENTS BV | FNOM | FNOMNL22 |
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Bankbezeichnung wurde durch die IBAN und BIC abgelöst
Die Bankbezeichnung spielt heute keine wichtige Rolle mehr im Zahlungsverkehr. Möchtest du Geld überweisen, dann genügt die Angabe des Kontoinhabers und der IBAN des Empfängerkontos.
Wir haben im privaten Umfeld eine Umfrage gestartet – mit dem Ergebnis, dass nur die wenigsten die Bankbezeichnung ihrer Bank kennen. Das bestätigt die Annahme, dass du diese Information über deine Bank nicht mehr benötigst.
Heutzutage genügt es, wenn ihr eure IBAN kennt. Die restlichen Informationen werden automatisch abgerufen, da auf Basis der IBAN das Bankinstitut bestimmt werden kann. Solltet ihr irgendwann doch eure Bankbezeichnung angeben müssen, dann wisst ihr jetzt, wo ihr sie finden werdet.
Bankbezeichnung im Formular: Was muss ich eintragen?
Wenn in einem Formular nach der Bankbezeichnung gefragt wird, ist damit in der Regel der Name der Bank beziehungsweise des Kreditinstituts gemeint, bei dem dein Konto geführt wird. Du trägst an dieser Stelle also nicht deine IBAN, BIC oder Bankleitzahl ein.
Ein einfaches Beispiel: Führst du dein Konto bei der Deutschen Kreditbank, kann die Angabe folgendermaßen aussehen:
- Kontoinhaber: Max Mustermann
- Bankbezeichnung: Deutsche Kreditbank AG
- IBAN: DE…
- BIC: BYLADEM1001
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem Namen, unter dem eine Bank allgemein bekannt ist, und ihrer vollständigen Unternehmensbezeichnung. In vielen alltäglichen Formularen reicht der geläufige Bankname aus. Bei offiziellen Dokumenten kann es dagegen sinnvoll sein, die vollständige Bezeichnung des Kreditinstituts anzugeben. Diese findest du beispielsweise in deinen Kontounterlagen, im Online-Banking oder auf einem Kontoauszug.
Bankbezeichnung ist nicht der Kontoinhaber
Ein häufiger Fehler besteht darin, bei der Bankbezeichnung den eigenen Namen einzutragen. Bankbezeichnung und Kontoinhaber sind jedoch zwei unterschiedliche Angaben.
Der Kontoinhaber ist die Person oder das Unternehmen, auf deren beziehungsweise dessen Namen das Konto geführt wird. Die Bankbezeichnung nennt dagegen das Kreditinstitut, das dieses Konto führt.
Steht in einem Formular beispielsweise:
- Kontoinhaber: Hier kommt dein Name beziehungsweise der Name des Unternehmens hinein.
- Bank/Kreditinstitut: Hier trägst du den Namen deiner Bank ein.
- IBAN: Hier wird die IBAN des Kontos eingetragen.
- BIC/SWIFT: Hier ist – sofern überhaupt erforderlich – der BIC des Kreditinstituts gefragt.
Was ist bei „Name des Kreditinstituts“ einzutragen?
Die Begriffe „Name des Kreditinstituts“, „Bankname“ und „Bankbezeichnung“ werden in Formularen häufig für dieselbe Information verwendet: den Namen der Bank, bei der das betreffende Konto geführt wird.
Wird beispielsweise nach dem „Kreditinstitut“ gefragt, musst du daher normalerweise nicht nach einer zusätzlichen Nummer suchen. Gemeint ist die Bank selbst.
Anders sieht es aus, wenn das Formular ausdrücklich nach einer IBAN, BIC, SWIFT-Code oder Bankleitzahl (BLZ) fragt. Diese Angaben dienen der Identifikation des Kontos beziehungsweise Kreditinstituts und gehören in die dafür vorgesehenen Felder.
Wo finde ich die richtige Bankbezeichnung für ein Formular?
Wenn du dir nicht sicher bist, welche Bezeichnung du eintragen sollst, findest du den Namen deines Kreditinstituts in der Regel an mehreren Stellen:
- in den Kontodetails deines Online-Bankings oder deiner Banking-App,
- auf einem Kontoauszug,
- in deinen Kontoeröffnungs- oder Vertragsunterlagen,
- auf der Website deiner Bank oder
- gegebenenfalls in den Angaben zu deiner IBAN.
Bei wichtigen Anträgen oder offiziellen Formularen solltest du im Zweifel die vollständige Bezeichnung des kontoführenden Kreditinstituts aus deinen Bankunterlagen übernehmen.
Was tun, wenn das Formular nur ein Feld für die Bankverbindung hat?
Manche Formulare stellen kein eigenes Feld für jede Bankangabe bereit, sondern verlangen beispielsweise lediglich die „Bankverbindung“. In diesem Fall solltest du darauf achten, welche Informationen laut Formular benötigt werden.
Eine vollständige Angabe kann beispielsweise so aussehen:
Max Mustermann, Deutsche Kreditbank AG, IBAN: DE…, BIC: BYLADEM1001
Allerdings werden für viele Zahlungen innerhalb des SEPA-Raums längst nicht mehr alle diese Angaben benötigt. Verlangt ein Formular lediglich eine IBAN, solltest du deshalb nicht automatisch weitere Bankdaten ergänzen.
Kurz gesagt: Steht in einem Formular nur „Bankbezeichnung“, „Bankname“ oder „Kreditinstitut“, ist damit normalerweise der Name deiner Bank gemeint. IBAN, BIC und BLZ solltest du nur dann in dieses Feld eintragen, wenn ausdrücklich danach gefragt wird.
Bankbezeichnung, Bankname, Kreditinstitut und Kontoinhaber: Was ist der Unterschied?
Rund um eine Bankverbindung tauchen verschiedene Begriffe auf, die auf den ersten Blick ähnlich wirken. Bankbezeichnung, Bankname, Kreditinstitut und Kontoinhaber bedeuten jedoch nicht immer dasselbe. Hinzu kommen Angaben wie IBAN, BIC und Bankleitzahl, die nicht den Namen einer Bank oder Person bezeichnen, sondern der Identifikation eines Kontos beziehungsweise Kreditinstituts dienen.
Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede:
| Begriff | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| Bankbezeichnung | Name beziehungsweise Bezeichnung der kontoführenden Bank | Deutsche Kreditbank AG |
| Bankname | Wird häufig gleichbedeutend mit Bankbezeichnung verwendet | Deutsche Kreditbank AG |
| Kreditinstitut | Fachbegriff für ein Unternehmen, das Bankgeschäfte betreibt; in Formularen ist damit häufig der Name der Bank gemeint | Deutsche Kreditbank AG |
| Kontoinhaber | Person oder Unternehmen, auf deren beziehungsweise dessen Namen das Konto geführt wird | Max Mustermann |
| IBAN | Internationale Kontokennung eines bestimmten Kontos | DE… |
| BIC | Internationaler Identifikationscode eines Zahlungsdienstleisters beziehungsweise Instituts | BYLADEM1001 |
| BLZ | Bankleitzahl zur Identifikation eines Zahlungsdienstleisters in Deutschland | 12030000 |
Ist die Bankbezeichnung dasselbe wie der Bankname?
Im alltäglichen Sprachgebrauch werden Bankbezeichnung und Bankname häufig synonym verwendet. Ist in einem Formular nach dem Banknamen gefragt, wird daher üblicherweise dieselbe Information benötigt wie bei einem Feld mit der Bezeichnung „Bankbezeichnung“: der Name der kontoführenden Bank.
Allerdings kann sich der bekannte Markenname einer Bank von ihrer vollständigen rechtlichen Unternehmensbezeichnung unterscheiden. Deshalb kann beispielsweise in der Banking-App eine kurze Markenbezeichnung stehen, während in offiziellen Unterlagen ein längerer Unternehmensname genannt wird.
Bei einem wichtigen Vertrag oder behördlichen Formular ist es daher sinnvoll, sich an der Bezeichnung zu orientieren, die in den offiziellen Kontounterlagen der Bank angegeben ist.
Ist die Bankbezeichnung dasselbe wie das Kreditinstitut?
Nicht ganz. Kreditinstitut ist ein allgemeiner Fachbegriff und keine individuelle Bankbezeichnung. Wird in einem Formular jedoch nach „Kreditinstitut“ oder „Name des Kreditinstituts“ gefragt, soll dort in der Regel der Name des kontoführenden Instituts eingetragen werden.
Ein einfaches Beispiel:
Kreditinstitut: Deutsche Kreditbank AG
Du musst in einem solchen Feld also normalerweise keine besondere Nummer oder Abkürzung angeben, sofern das Formular nicht ausdrücklich danach verlangt.
Ist die Bankbezeichnung der Kontoinhaber?
Nein. Bankbezeichnung und Kontoinhaber bezeichnen zwei unterschiedliche Dinge.
Die Bankbezeichnung gibt an, bei welcher Bank das Konto geführt wird. Der Kontoinhaber gibt dagegen an, wem das Konto zugeordnet ist.
Bei einem privaten Girokonto könnte das beispielsweise so aussehen:
Kontoinhaber: Max Mustermann
Bankbezeichnung: Musterbank AG
Bei einem Geschäftskonto kann anstelle einer Person entsprechend ein Unternehmen als Kontoinhaber eingetragen sein.
Diese Unterscheidung ist besonders bei Formularen wichtig. Wird nach dem Kontoinhaber gefragt, gehört dort nicht der Name der Bank hinein. Umgekehrt gehört der Name des Kontoinhabers nicht in das Feld für die Bankbezeichnung.
Ist die Bankbezeichnung dasselbe wie IBAN, BIC oder BLZ?
Nein. IBAN, BIC und Bankleitzahl sind keine Bankbezeichnungen. Sie erfüllen jeweils eine andere Funktion.
Die IBAN (International Bank Account Number) dient zur eindeutigen Identifikation eines Zahlungskontos. Sie enthält bei deutschen Konten unter anderem die Bankleitzahl und die Kontonummer.
Der BIC (Business Identifier Code) ist ein international standardisierter Identifikationscode, der unter anderem zur Identifikation von Zahlungsdienstleistern verwendet wird. Er besteht aus acht oder elf Zeichen.
Die Bankleitzahl (BLZ) ist eine achtstellige Kennzahl für Zahlungsdienstleister in Deutschland. Bei einer deutschen IBAN ist sie Bestandteil der IBAN.
Die Bankbezeichnung ist dagegen schlicht der Name des kontoführenden Instituts.
Bankbezeichnung oder BIC: Was muss ich angeben?
Welche Angabe benötigt wird, hängt vom jeweiligen Formular oder Zahlungsvorgang ab. Entscheidend ist deshalb die genaue Bezeichnung des Eingabefeldes.
Steht dort „Bankbezeichnung“, „Bankname“ oder „Name des Kreditinstituts“, ist normalerweise der Name der Bank gefragt. Bei „BIC“ oder „SWIFT/BIC“ wird dagegen der entsprechende Identifikationscode verlangt. Bei „IBAN“ gehört ausschließlich die internationale Kontokennung in das Feld.
Du solltest die verschiedenen Angaben daher nicht austauschbar verwenden. Im Zweifel lohnt sich ein Blick in die Kontodetails deines Online-Bankings oder in deine Bankunterlagen. Dort findest du die benötigten Angaben in der Regel zusammen aufgeführt.
Bankbezeichnung anhand der IBAN herausfinden
Wenn du nur eine IBAN vorliegen hast, kannst du bei einem deutschen Konto darüber in der Regel auch das zugehörige Kreditinstitut ermitteln. Der Grund dafür ist der Aufbau der deutschen IBAN: Sie enthält neben dem Länderkennzeichen und der Prüfziffer auch die Bankleitzahl (BLZ) des kontoführenden Zahlungsdienstleisters.
Der ausgeschriebene Name der Bank lässt sich allerdings nicht unmittelbar aus den Buchstaben und Zahlen der IBAN ablesen. Dafür muss die darin enthaltene Bankleitzahl dem entsprechenden Institut zugeordnet werden.
Wo steht die Bankleitzahl in der IBAN?
Eine deutsche IBAN besteht immer aus 22 Stellen und ist nach einem festen Schema aufgebaut:
DE | Prüfziffer | Bankleitzahl | Kontonummer
Die einzelnen Bestandteile sind:
- Stellen 1–2: Länderkennzeichen „DE“ für Deutschland
- Stellen 3–4: zweistellige Prüfziffer
- Stellen 5–12: achtstellige Bankleitzahl
- Stellen 13–22: zehnstellige Kontonummer beziehungsweise entsprechend mit Nullen aufgefüllte Kontonummer
Eine beispielhafte deutsche IBAN könnte damit folgendermaßen aufgebaut sein:
DE12 1234 5678 1234 5678 90
Dabei wäre 12345678 die Bankleitzahl. Über diese Bankleitzahl lässt sich anschließend feststellen, welchem Zahlungsdienstleister sie zugeordnet ist.
Wie finde ich mit der IBAN den Namen der Bank heraus?
Hast du eine deutsche IBAN vorliegen, kannst du zunächst die acht Stellen der Bankleitzahl identifizieren. Anschließend lässt sich über die BLZ nach dem zugehörigen Institut suchen.
Eine verlässliche Anlaufstelle dafür ist die Bankleitzahlensuche der Deutschen Bundesbank. Die Bundesbank führt das aktuelle Bankleitzahlenverzeichnis der Zahlungsdienstleister und stellt entsprechende Informationen zur Verfügung.
Alternativ findest du die Bankbezeichnung bei deinem eigenen Konto meist wesentlich einfacher im Online-Banking, in der Banking-App, auf einem Kontoauszug oder in deinen Vertragsunterlagen.
Beispiel: Bank anhand einer IBAN ermitteln
Angenommen, du hast folgende beispielhafte IBAN:
DE12 1234 5678 1234 5678 90
Für die Ermittlung der Bank sind bei einer deutschen IBAN die Stellen 5 bis 12 relevant:
DE12 | 12345678 | 1234567890
Die Bankleitzahl lautet in diesem Beispiel also 12345678.
Im nächsten Schritt suchst du nach dieser Bankleitzahl in einem aktuellen Bankleitzahlenverzeichnis. Dort kannst du feststellen, welchem Institut die BLZ zugeordnet ist und wie dieses bezeichnet wird.
Die übrigen Stellen der IBAN musst du dafür nicht entschlüsseln.
Kann ich die Bankbezeichnung direkt aus der IBAN ablesen?
Nein, der ausgeschriebene Bankname steht nicht direkt in der IBAN. Eine deutsche IBAN enthält lediglich Informationen, anhand derer sich das zuständige Institut bestimmen lässt.
Das ist ein wichtiger Unterschied: Eine Zahlenfolge wie die Bankleitzahl ist eine Kennung des Zahlungsdienstleisters, während die Bankbezeichnung dessen Name ist.
Du kannst also beispielsweise nicht allein anhand der Ziffern erkennen, dass eine bestimmte BLZ zu einer Sparkasse, Volksbank oder Direktbank gehört, sofern dir die Zuordnung nicht bereits bekannt ist.
Funktioniert das auch bei ausländischen IBANs?
Bei ausländischen IBANs solltest du nicht einfach das deutsche Schema anwenden. Zwar folgen alle IBANs einem internationalen Grundprinzip und beginnen mit einem zweistelligen Ländercode sowie einer zweistelligen Prüfziffer, Länge und Aufbau des nationalen Teils unterscheiden sich jedoch von Land zu Land.
Die Stellen 5 bis 12 entsprechen deshalb nicht bei jeder ausländischen IBAN automatisch einer deutschen Bankleitzahl oder einer vergleichbaren Bankkennung.
Möchtest du bei einer ausländischen IBAN herausfinden, welche Bank dahintersteht, solltest du daher die für das jeweilige Land vorgesehenen Bankinformationen beziehungsweise einen geeigneten IBAN-Prüfdienst verwenden.
Kann eine Bank mehrere Bankleitzahlen haben?
Ja. Eine Bank beziehungsweise Bankengruppe kann mehr als eine Bankleitzahl verwenden. Das kann beispielsweise mit unterschiedlichen Standorten, Geschäftsbereichen, früheren Strukturen oder organisatorischen Veränderungen zusammenhängen.
Umgekehrt solltest du deshalb nicht davon ausgehen, dass alle Kunden derselben bekannten Bank zwangsläufig eine IBAN mit derselben Bankleitzahl besitzen.
Hinzu kommt, dass sich der Name einer Bank durch Fusionen, Übernahmen oder Umfirmierungen ändern kann. Wenn du die Bankbezeichnung für einen Vertrag oder ein offizielles Formular benötigst, solltest du deshalb möglichst auf aktuelle Bankdaten zurückgreifen.
Ist die Bank anhand der IBAN immer eindeutig bestimmbar?
Bei einer deutschen IBAN lässt sich anhand der enthaltenen Bankleitzahl grundsätzlich das zugehörige Institut beziehungsweise der Zahlungsdienstleister ermitteln. Das bedeutet jedoch nicht zwingend, dass das Ergebnis exakt dem Markennamen entspricht, den der Kontoinhaber im Alltag verwendet.
Gerade bei Marken, Tochtergesellschaften, Fintech-Angeboten oder Kooperationen kann der Name des Anbieters vom Namen des tatsächlich kontoführenden Instituts abweichen.
Wenn du deine eigene Bankbezeichnung für ein Formular benötigst, sind deshalb die Angaben in deinen Kontodetails und offiziellen Bankunterlagen meist die beste Anlaufstelle. Die IBAN beziehungsweise die darin enthaltene Bankleitzahl ist vor allem dann hilfreich, wenn du herausfinden möchtest, welches Institut hinter einer dir vorliegenden deutschen IBAN steht.
Muss ich die Bankbezeichnung bei einer Überweisung angeben?
Bei einer gewöhnlichen Überweisung musst du die Bankbezeichnung in der Regel nicht angeben. Für Überweisungen im SEPA-Raum ist vor allem die IBAN des Zahlungsempfängers entscheidend. Anhand der darin enthaltenen Informationen kann die Zahlung dem entsprechenden Konto und Zahlungsdienstleister zugeordnet werden.
Wenn du heute im Online-Banking oder in einer Banking-App eine SEPA-Überweisung ausführst, werden deshalb normalerweise Angaben wie der Name des Zahlungsempfängers, die IBAN, der Betrag und gegebenenfalls ein Verwendungszweck abgefragt. Ein zusätzliches Feld für den Namen der Bank gibt es häufig nicht mehr.
Welche Angaben brauche ich für eine SEPA-Überweisung?
Welche Eingaben erforderlich sind, kann sich je nach Bank und Art der Überweisung unterscheiden. Bei einer normalen SEPA-Überweisung werden typischerweise folgende Angaben benötigt:
- Name des Zahlungsempfängers
- IBAN des Zahlungsempfängers
- Überweisungsbetrag
- gegebenenfalls ein Verwendungszweck
Die Bankbezeichnung des Empfängers musst du normalerweise nicht selbst ermitteln oder eintragen.
Auch der BIC ist bei gewöhnlichen SEPA-Zahlungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums für Kunden grundsätzlich nicht mehr als zusätzliche Eingabe erforderlich. Häufig genügt daher die IBAN zur Identifikation der Bankverbindung.
Warum reicht bei einer Überweisung die IBAN aus?
Die IBAN ist eine standardisierte internationale Kontokennung. Bei einer deutschen IBAN sind darin unter anderem die Bankleitzahl des Zahlungsdienstleisters und die Kontonummer enthalten.
Dadurch enthält die IBAN bereits die notwendigen Informationen, um das Konto im Zahlungsverkehr zuzuordnen. Der ausgeschriebene Name der Bank muss deshalb bei einer gewöhnlichen SEPA-Überweisung nicht zusätzlich angegeben werden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Bankbezeichnung, IBAN und BIC dasselbe sind. Die Bankbezeichnung ist der Name des Instituts, während IBAN und BIC standardisierte Kennungen für den Zahlungsverkehr darstellen.
Muss ich den BIC bei einer Überweisung angeben?
Bei einer gewöhnlichen SEPA-Überweisung ist eine zusätzliche Angabe des BIC durch den Kunden normalerweise nicht erforderlich. Das sogenannte „IBAN-only“-Verfahren ermöglicht es, eine Zahlung allein mit der IBAN als Bankkennung zu beauftragen.
Das ist einer der Gründe, weshalb du beim Online-Banking häufig gar kein Eingabefeld für den BIC mehr findest.
Anders kann es bei bestimmten internationalen Zahlungen außerhalb des SEPA-Verfahrens aussehen. Dort können je nach Zielland, Bank und Zahlungsart zusätzliche Informationen erforderlich sein, beispielsweise ein BIC/SWIFT-Code oder weitere Angaben zur Empfängerbank.
Muss der Name des Kontoinhabers bei einer Überweisung stimmen?
Der Name des Zahlungsempfängers ist nicht mit der Bankbezeichnung zu verwechseln. Hier gehört der Name der Person oder des Unternehmens hinein, an die beziehungsweise das du Geld überweisen möchtest – nicht der Name der Bank.
Bei Euro-Überweisungen spielt der Empfängername zudem eine wichtige Rolle bei der Empfängerüberprüfung (Verification of Payee). Dabei wird vor der Freigabe einer Überweisung geprüft, ob der von dir eingegebene Empfängername zu den Angaben des Kontoinhabers der angegebenen IBAN passt.
Erhältst du dabei einen Hinweis auf eine Abweichung, solltest du die Empfängerdaten sorgfältig kontrollieren, bevor du die Überweisung freigibst.
Wann kann die Bankbezeichnung trotzdem benötigt werden?
Auch wenn du sie für eine normale SEPA-Überweisung meist nicht eingeben musst, ist die Bankbezeichnung keineswegs bedeutungslos. Sie kann beispielsweise weiterhin abgefragt werden, wenn du:
- ein Formular mit deinen Bankdaten ausfüllst,
- eine Bankverbindung für einen Vertrag hinterlegst,
- bestimmte internationale Zahlungsdaten angeben musst,
- gegenüber einem Unternehmen oder einer Behörde vollständige Kontodaten mitteilst oder
- Bankinformationen außerhalb eines gewöhnlichen SEPA-Überweisungsformulars bereitstellst.
Entscheidend ist daher immer, welche Angaben konkret verlangt werden.
Was trage ich ein, wenn bei einer Überweisung trotzdem nach der Bank gefragt wird?
Wird ausdrücklich nach „Bank“, „Bankname“, „Bankbezeichnung“ oder „Name des Kreditinstituts“ gefragt, trägst du dort den Namen des kontoführenden Instituts ein.
Wird dagegen nach BIC/SWIFT, IBAN oder einer anderen Bankkennung gefragt, gehört die jeweils entsprechende Kennung in das Feld.
Kurz gesagt: Für eine normale SEPA-Überweisung brauchst du die Bankbezeichnung des Empfängers üblicherweise nicht. In der Regel genügt die IBAN als Kontokennung. Wird der Bankname in einem Formular dennoch ausdrücklich verlangt, solltest du ihn zusätzlich angeben.
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Offizielle Bankbezeichnung oder Markenname – was soll ich angeben?
Der Name, unter dem du eine Bank kennst, muss nicht immer mit der vollständigen rechtlichen Bezeichnung des kontoführenden Instituts übereinstimmen. Das kann zu Verwirrung führen, wenn ein Formular ausdrücklich nach der Bankbezeichnung oder dem Namen des Kreditinstituts fragt.
Im Alltag verwenden Banken häufig einen kurzen Marken- oder Produktnamen. In Verträgen, Kontoauszügen und anderen offiziellen Unterlagen kann dagegen eine längere Unternehmensbezeichnung erscheinen.
Wenn du die Bankbezeichnung für ein wichtiges Formular benötigst, solltest du dich deshalb im Zweifel an der Bezeichnung orientieren, die in deinen aktuellen Kontounterlagen oder Kontodetails genannt wird.
Was ist der Unterschied zwischen Markenname und Bankbezeichnung?
Ein Markenname ist die Bezeichnung, unter der ein Unternehmen oder ein bestimmtes Bankangebot gegenüber Kunden auftritt. Die rechtliche Unternehmensbezeichnung nennt dagegen die juristische Person, die hinter dem Angebot steht.
Beides kann identisch sein, muss es aber nicht.
Ein vereinfachtes Beispiel:
Markenname: MusterBank
Offizielle Unternehmensbezeichnung: MusterBank Deutschland AG
Im Alltag würde ein Kunde vermutlich lediglich von der „MusterBank“ sprechen. Wird in einem offiziellen Formular jedoch die genaue Bezeichnung des Kreditinstituts verlangt, kann „MusterBank Deutschland AG“ die passendere Angabe sein.
Welche Bankbezeichnung sollte ich in einem Formular verwenden?
Steht in einem einfachen Formular lediglich „Bank“ oder „Bankname“, ist die geläufige Bezeichnung der Bank häufig ausreichend. Bei Verträgen, behördlichen Unterlagen oder anderen wichtigen Dokumenten ist es jedoch sinnvoll, die vollständige Bezeichnung des kontoführenden Instituts zu verwenden.
Du kannst dich dabei an folgender Reihenfolge orientieren:
- Prüfe die Kontodetails in deinem Online-Banking oder deiner Banking-App.
- Sieh auf einem aktuellen Kontoauszug nach.
- Prüfe deine Vertrags- beziehungsweise Kontoeröffnungsunterlagen.
- Vergleiche die Angaben gegebenenfalls mit den aktuellen Informationen auf der offiziellen Website deiner Bank.
So vermeidest du insbesondere, versehentlich einen bekannten Markennamen einzutragen, obwohl das Konto rechtlich von einem anders bezeichneten Institut geführt wird.
Besonderheit bei Fintechs und Banking-Apps
Besonders aufmerksam solltest du sein, wenn du dein Konto über ein Fintech, eine Banking-App oder einen anderen Finanzdienstleister nutzt. Der Anbieter, dessen App oder Marke du verwendest, muss nicht zwangsläufig das Institut sein, bei dem das Konto tatsächlich geführt wird.
Je nach Geschäftsmodell kann ein Anbieter mit einer Partnerbank zusammenarbeiten oder bestimmte Bankdienstleistungen über ein anderes Institut bereitstellen.
Wenn ein Formular ausdrücklich nach dem „kontoführenden Kreditinstitut“ fragt, solltest du daher nicht automatisch den Namen der App oder des Anbieters eintragen. Entscheidend ist, welches Institut dein konkretes Konto führt.
Diese Information findest du normalerweise in den Vertragsunterlagen, Kontodetails oder im Impressum beziehungsweise in den rechtlichen Hinweisen zum jeweiligen Bankprodukt.
Was gilt nach einer Fusion oder Übernahme einer Bank?
Auch Fusionen, Übernahmen und Umfirmierungen können dazu führen, dass unterschiedliche Bankbezeichnungen auftauchen. Ein älterer Kontoauszug oder ein bereits ausgefülltes Formular kann beispielsweise noch einen früheren Banknamen enthalten, während das Institut inzwischen unter einer anderen Bezeichnung geführt wird.
In solchen Fällen solltest du für neue Unterlagen möglichst die aktuell gültige Bezeichnung verwenden.
Das gilt insbesondere dann, wenn sich nicht nur der Name geändert hat, sondern du von deiner Bank auch neue Kontodaten erhalten hast. Maßgeblich sind dann die aktuellen Angaben, die dir das Institut zur Verfügung stellt.
Warum wird bei meiner IBAN ein anderer Bankname angezeigt?
Es kann vorkommen, dass du deine IBAN in einem Formular oder Prüfdienst eingibst und anschließend ein Bankname angezeigt wird, den du nicht erwartet hast.
Dafür gibt es verschiedene mögliche Gründe. Beispielsweise können sich Markenname und rechtlicher Institutsname unterscheiden. Ebenso können ältere Bezeichnungen, organisatorische Veränderungen oder die Zusammenarbeit mit einem anderen kontoführenden Institut eine Rolle spielen.
Eine abweichende Bezeichnung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass mit deiner IBAN etwas nicht stimmt.
Wenn du Zweifel hast, solltest du die angezeigte Bankbezeichnung mit den aktuellen Kontodetails in deinem Online-Banking oder deinen Vertragsunterlagen vergleichen. Bei wichtigen Zahlungen oder Dokumenten kannst du zusätzlich direkt bei deiner Bank nachfragen.
Ist immer die vollständige rechtliche Bankbezeichnung notwendig?
Nein. Für viele alltägliche Zwecke ist eine vollständige Unternehmensbezeichnung mit Rechtsform nicht erforderlich. Wird lediglich nach deiner „Bank“ gefragt, kann beispielsweise der bekannte Bankname genügen.
Je offizieller das Dokument und je konkreter nach dem Namen des Kreditinstituts gefragt wird, desto sinnvoller ist es jedoch, die vollständige aktuelle Bezeichnung aus den Bankunterlagen zu übernehmen.
Kurz gesagt: Verwende bei einfachen Angaben den üblichen Banknamen. Wird die genaue oder offizielle Bankbezeichnung verlangt, orientiere dich an deinen aktuellen Kontounterlagen. Bei Fintechs und Banking-Apps solltest du besonders darauf achten, ob der Anbieter selbst oder ein anderes Institut dein Konto tatsächlich führt.
Was bedeutet „Name und Sitz des Kreditinstituts“?
Die Formulierung „Name und Sitz des Kreditinstituts“ findet sich vor allem in Verträgen, Anträgen und anderen Formularen, in denen eine Bankverbindung angegeben werden soll. Gemeint sind damit der Name deiner Bank und der Sitz des kontoführenden Instituts.
Deine eigene Adresse als Kontoinhaber gehört nicht in dieses Feld.
Ein vereinfachtes Beispiel könnte so aussehen:
Name des Kreditinstituts: Musterbank AG
Sitz des Kreditinstituts: Frankfurt am Main
Wird zusätzlich nach IBAN oder BIC gefragt, trägst du diese Angaben separat in die dafür vorgesehenen Felder ein.
Was ist mit dem „Sitz des Kreditinstituts“ gemeint?
Mit dem Sitz ist grundsätzlich der Ort gemeint, an dem das betreffende Kreditinstitut seinen Unternehmenssitz hat. Dieser muss nicht mit deinem Wohnort oder dem Ort übereinstimmen, an dem du dein Konto eröffnet hast.
Das ist insbesondere bei Direkt- und Onlinebanken leicht nachvollziehbar: Du kannst beispielsweise in München wohnen und dein Konto ausschließlich online führen, während die Bank ihren Sitz in Berlin oder Frankfurt am Main hat.
Der Sitz bezieht sich also auf die Bank und nicht auf den Kontoinhaber.
Ist der Sitz der Bank dasselbe wie die Adresse meiner Filiale?
Nicht unbedingt. Der Unternehmenssitz einer Bank und die Anschrift einer einzelnen Filiale können unterschiedlich sein.
Besitzt deine Bank zahlreiche Filialen, befindet sich möglicherweise eine Geschäftsstelle direkt in deiner Stadt. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sich dort auch der rechtliche Sitz des Kreditinstituts befindet.
Deshalb solltest du unterscheiden zwischen:
- dem Sitz des Kreditinstituts,
- der Anschrift einer Bankfiliale und
- deiner eigenen Anschrift als Kontoinhaber.
Welche dieser Angaben benötigt wird, hängt von der genauen Formulierung des jeweiligen Formulars ab.
Wo finde ich den Sitz meiner Bank?
Wenn du den Sitz deines Kreditinstituts nicht kennst, solltest du ihn nicht anhand deiner Filiale oder der Adresse auf einer Bankkarte erraten.
Die Angabe findest du beispielsweise:
- in den Vertrags- oder Kontoeröffnungsunterlagen,
- auf der offiziellen Website beziehungsweise im Impressum der Bank,
- in rechtlichen Informationen des Kreditinstituts oder
- gegebenenfalls auf offiziellen Schreiben und Kontoauszügen.
Achte darauf, dass du tatsächlich die Angaben zu dem Institut verwendest, das dein Konto führt. Das kann insbesondere bei Bankmarken, Fintechs und Angeboten mit Partnerbanken relevant sein.
Was trage ich ein, wenn nach der Anschrift des Kreditinstituts gefragt wird?
Verlangt ein Formular nicht nur den Sitz, sondern ausdrücklich die „Anschrift des Kreditinstituts“ oder „Bankanschrift“, solltest du die entsprechende Adresse der Bank angeben.
Dabei kann es einen Unterschied machen, ob das Formular die Anschrift des Unternehmenssitzes oder die Adresse einer konkreten kontoführenden Filiale verlangt. Gibt das Formular hierzu keine weiteren Hinweise, kannst du die passende Bankanschrift zunächst in deinen Kontounterlagen prüfen.
Bei wichtigen behördlichen oder vertraglichen Dokumenten solltest du im Zweifel beim Empfänger des Formulars oder bei deiner Bank nachfragen, welche Anschrift benötigt wird.
Was bedeutet „Name, Ort und BIC des Kreditinstituts“?
Manche Formulare kombinieren mehrere Angaben in einem Abschnitt. Wird beispielsweise nach „Name, Ort und BIC des Kreditinstituts“ gefragt, handelt es sich um drei unterschiedliche Informationen:
Name: Bezeichnung der Bank
Ort: Sitz beziehungsweise der im Formular verlangte Ort des Kreditinstituts
BIC: Identifikationscode des Instituts
Die Angaben sollten nicht miteinander verwechselt werden. Insbesondere ist der BIC keine Bankbezeichnung und der Ort der Bank nicht der Wohnort des Kontoinhabers.
Beispiel: Name und Sitz des Kreditinstituts richtig angeben
Angenommen, ein Formular enthält folgende Felder:
Kontoinhaber:
IBAN:
Name des Kreditinstituts:
Sitz des Kreditinstituts:
Dann könnte eine beispielhafte Angabe folgendermaßen aussehen:
Kontoinhaber: Max Mustermann
IBAN: DE…
Name des Kreditinstituts: Musterbank AG
Sitz des Kreditinstituts: Frankfurt am Main
Damit werden die Angaben zur Person, zum Konto und zur Bank klar voneinander getrennt.
Kurz gesagt: Wird nach „Name und Sitz des Kreditinstituts“ gefragt, gibst du den Namen deiner Bank und den entsprechenden Sitz des Instituts an. Deine eigene Adresse, eine beliebige Filialanschrift oder die IBAN gehören nicht in diese Felder, sofern das Formular sie nicht ausdrücklich verlangt.
Bankbezeichnung bei ausländischen Konten
Auch bei einem ausländischen Konto bezeichnet die Bankbezeichnung grundsätzlich den Namen der Bank beziehungsweise des Finanzinstituts, bei dem das Konto geführt wird. Allerdings unterscheiden sich die benötigten Bankdaten je nach Land und Zahlungsverkehrssystem teilweise deutlich.
Während du bei einem deutschen Konto häufig mit Begriffen wie Bankbezeichnung, IBAN und BIC konfrontiert wirst, können internationale Formulare beispielsweise nach „Bank Name“, „Financial Institution“, „Bank Address“ oder „SWIFT/BIC“ fragen.
Deshalb ist es wichtig, die einzelnen Angaben nicht miteinander zu verwechseln.
Was bedeutet „Bank Name“?
„Bank Name“ bedeutet Bankname beziehungsweise Bankbezeichnung. In dieses Feld gehört der Name des kontoführenden Instituts und nicht der Name des Kontoinhabers.
Ein vereinfachtes Beispiel:
Account Holder: Max Mustermann
Bank Name: Musterbank AG
IBAN: DE…
SWIFT/BIC: MUSTDEFFXXX
Bei einem ausländischen Konto wird entsprechend der Name der dortigen Bank angegeben.
Was bedeutet „Financial Institution“?
Der Begriff „Financial Institution“ bedeutet Finanzinstitut und wird in internationalen Formularen teilweise anstelle von „Bank“ verwendet.
Geht es in dem betreffenden Abschnitt eindeutig um deine Bankverbindung, ist hier üblicherweise der Name des Instituts gefragt, bei dem das Konto geführt wird.
Bei Unsicherheit solltest du jedoch die Hinweise des jeweiligen Formulars beachten. „Financial Institution“ ist ein weiter gefasster Begriff als „Bank“ und kann je nach Kontext auch andere Arten von Finanzunternehmen umfassen.
Was bedeutet „Bank Address“?
Wird nach der „Bank Address“ gefragt, ist die Anschrift der Bank gemeint. Deine eigene Wohn- oder Geschäftsadresse gehört nicht in dieses Feld.
Ein internationales Formular kann beispielsweise folgende Angaben verlangen:
Account Holder: Name des Kontoinhabers
Bank Name: Name der Bank
Bank Address: Anschrift der Bank
IBAN/Account Number: Kontokennung
SWIFT/BIC: internationale Institutskennung
Welche Bankanschrift angegeben werden muss, solltest du anhand deiner Kontounterlagen beziehungsweise der offiziellen Angaben deiner Bank prüfen. Je nach Institut und Formular kann beispielsweise eine zentrale Bankanschrift oder eine bestimmte Niederlassung relevant sein.
Haben alle ausländischen Konten eine IBAN?
Nein. Nicht jedes Bankkonto weltweit besitzt eine IBAN. Die IBAN wird zwar in zahlreichen Ländern verwendet, ist aber kein weltweit einheitliches Kontonummernsystem für sämtliche Staaten.
Bei einer internationalen Zahlung kann deshalb anstelle einer IBAN eine andere nationale Kontokennung erforderlich sein.
Das ist beispielsweise ein wichtiger Unterschied zu einer gewöhnlichen SEPA-Überweisung innerhalb Europas. Bei Zahlungen in andere Länder solltest du daher nicht automatisch davon ausgehen, dass eine IBAN ausreicht.
Haben ausländische Banken einen BIC oder SWIFT-Code?
Bei internationalen Bankverbindungen kann ein BIC beziehungsweise SWIFT-Code eine wichtige Rolle spielen. Er dient dazu, das betreffende Institut im internationalen Zahlungsverkehr zu identifizieren.
In Formularen findest du dafür häufig Bezeichnungen wie:
- BIC
- SWIFT
- SWIFT Code
- BIC/SWIFT
- SWIFT/BIC Code
BIC und Bankbezeichnung sind jedoch nicht dasselbe. Die Bankbezeichnung ist der Name des Instituts, während der BIC eine standardisierte Kennung darstellt.
Wird in einem Formular sowohl nach „Bank Name“ als auch nach „SWIFT/BIC“ gefragt, musst du daher beide Felder separat ausfüllen.
Welche weiteren Bankdaten können im Ausland verlangt werden?
Abhängig vom Land können neben Bankname, Kontonummer und BIC weitere nationale Bankkennungen erforderlich sein. Die Bezeichnungen und Systeme unterscheiden sich dabei von Staat zu Staat.
In internationalen Formularen können dir beispielsweise Felder für einen Branch Code, eine Routing Number, einen Sort Code oder andere nationale Bankkennungen begegnen.
Solche Kennungen solltest du nicht mit einer deutschen Bankleitzahl gleichsetzen. Welche Angabe erforderlich ist und wo du sie findest, hängt vom jeweiligen Land und Bankensystem ab.
Übernimm die benötigten Daten am besten direkt aus den offiziellen Kontoinformationen der betreffenden Bank.
Was ist mit „Bank Branch“ oder „Branch Name“ gemeint?
„Bank Branch“ beziehungsweise „Branch Name“ bezeichnet eine Bankfiliale oder Niederlassung. Wird diese Information zusätzlich zum Banknamen verlangt, kann das Formular nach der für das Konto relevanten Niederlassung fragen.
Der Branch Name ist daher nicht automatisch dasselbe wie der Bank Name.
Beispielsweise könnte ein Formular getrennt nach folgenden Angaben fragen:
Bank Name: Name des Kreditinstituts
Branch Name: Name beziehungsweise Bezeichnung der Niederlassung
Bank Address: Anschrift der Bank oder Niederlassung
Bei reinen Onlinebanken oder bestimmten modernen Kontomodellen ist eine klassische Filiale möglicherweise nicht vorhanden. In diesem Fall solltest du die offiziellen Kontoinformationen prüfen, anstatt selbst eine Niederlassung auszuwählen.
Wie finde ich die richtige Bankbezeichnung einer ausländischen Bank?
Bei einem ausländischen Konto solltest du die Bankbezeichnung möglichst aus einer offiziellen Quelle übernehmen. Geeignet sind insbesondere:
- die Kontodetails im Online-Banking oder in der Banking-App,
- Kontoauszüge,
- Kontoeröffnungs- und Vertragsunterlagen,
- offizielle Schreiben der Bank oder
- die Website des betreffenden Instituts.
Das ist besonders wichtig, wenn sich der bekannte Markenname von der rechtlichen Bezeichnung des kontoführenden Instituts unterscheidet.
Was muss ich bei einer internationalen Überweisung angeben?
Welche Angaben für eine internationale Überweisung erforderlich sind, hängt unter anderem vom Zielland, der Währung, der Empfängerbank und dem verwendeten Zahlungsverfahren ab.
Je nach Fall können beispielsweise folgende Informationen benötigt werden:
- Name des Zahlungsempfängers,
- Bankbezeichnung beziehungsweise Bank Name,
- Kontonummer oder IBAN,
- BIC/SWIFT-Code,
- nationale Bank- oder Routing-Kennung und
- gegebenenfalls weitere Angaben zur Empfängerbank.
Verlasse dich deshalb bei einer Auslandsüberweisung nicht auf ein allgemeines Schema. Maßgeblich sind die Angaben, die deine Bank für das konkrete Zielland und die gewünschte Zahlungsart verlangt.
Kurz gesagt: Bei einem ausländischen Konto ist mit der Bankbezeichnung beziehungsweise „Bank Name“ grundsätzlich der Name des kontoführenden Instituts gemeint. Anders als bei deutschen oder europäischen Bankverbindungen können jedoch zusätzliche oder andere Bankkennungen erforderlich sein. Übernimm diese Angaben am besten direkt aus den offiziellen Kontodaten der jeweiligen Bank.
Bankbezeichnung nicht gefunden: Das kannst du tun
Wenn du deine Bankbezeichnung nicht kennst, lässt sie sich normalerweise schnell herausfinden. Am einfachsten ist es, zunächst in den Kontodetails deines Online-Bankings oder deiner Banking-App nachzusehen. Dort findest du neben deiner IBAN und dem BIC häufig auch den Namen des kontoführenden Instituts.
Falls du dort nicht fündig wirst oder dir nicht sicher bist, welche Bezeichnung du in ein Formular eintragen sollst, kannst du Schritt für Schritt vorgehen.
1. Kontodetails im Online-Banking prüfen
Öffne zunächst dein Online-Banking oder die App deiner Bank und rufe das betreffende Konto auf. Suche dort nach Menüpunkten wie:
- Kontodetails
- Kontoinformationen
- Bankverbindung
- Kontodaten
- IBAN & BIC
Neben deiner IBAN werden dort häufig weitere Informationen zum Konto angezeigt. Übernimm die Bankbezeichnung möglichst so, wie sie in den offiziellen Kontodaten angegeben ist.
2. Auf einem Kontoauszug nachsehen
Auch ein aktueller Kontoauszug kann dir weiterhelfen. Je nach Bank findest du dort neben deinen persönlichen Kontodaten auch den Namen beziehungsweise die Bezeichnung des Kreditinstituts.
Verwende nach Möglichkeit einen aktuellen Kontoauszug. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn deine Bank in der Vergangenheit fusioniert, ihren Namen geändert oder ihre Unternehmensstruktur angepasst hat.
3. Vertrags- und Kontoeröffnungsunterlagen prüfen
Eine weitere zuverlässige Quelle sind die Unterlagen, die du bei der Eröffnung deines Kontos erhalten hast.
Dazu gehören beispielsweise:
- der Kontoeröffnungsvertrag,
- Vertragsunterlagen,
- Preis- und Leistungsverzeichnisse,
- offizielle Schreiben deiner Bank oder
- elektronische Dokumente in deinem Online-Postfach.
Achte darauf, ob dort neben einem bekannten Markennamen eine ausführlichere rechtliche Bezeichnung des kontoführenden Instituts genannt wird.
4. Auf der offiziellen Website der Bank nachsehen
Kennst du den üblichen Namen deiner Bank, aber nicht deren vollständige Bezeichnung, kannst du auf der offiziellen Website des Instituts nachsehen.
Informationen zur vollständigen Unternehmensbezeichnung findest du häufig im Impressum oder in den rechtlichen Informationen der Bank.
Beachte jedoch, dass eine Unternehmensgruppe aus mehreren Gesellschaften bestehen kann. Der Name des Unternehmens im Impressum muss deshalb nicht in jedem Fall automatisch die richtige Bankbezeichnung für dein konkretes Konto sein. Deine individuellen Kontounterlagen sind im Zweifel die bessere Quelle.
5. Bank anhand der IBAN beziehungsweise BLZ ermitteln
Hast du lediglich eine deutsche IBAN vorliegen, kann die darin enthaltene Bankleitzahl einen Hinweis auf das zugehörige Institut geben.
Bei deutschen IBANs befindet sich die achtstellige Bankleitzahl an den Stellen 5 bis 12. Mit dieser BLZ kannst du anschließend nach dem zugehörigen Zahlungsdienstleister suchen.
Für Deutschland bietet sich dafür insbesondere das aktuelle Bankleitzahlenverzeichnis der Deutschen Bundesbank an.
Beachte jedoch: Über die Bankleitzahl ermittelst du das zugehörige Institut. Der dort aufgeführte Institutsname muss nicht zwingend genauso lauten wie der Markenname, den du aus deiner Banking-App oder Werbung kennst.
6. Bei einem Fintech das kontoführende Institut prüfen
Nutzt du ein Konto über ein Fintech oder eine Banking-App, solltest du besonders darauf achten, wer das Konto tatsächlich führt.
Der Name des Anbieters und die Bankbezeichnung können voneinander abweichen, wenn das Unternehmen beispielsweise mit einer Partnerbank zusammenarbeitet.
Prüfe deshalb die Kontodetails und Vertragsunterlagen. Suche dort nach Formulierungen wie „kontoführendes Institut“, „Partnerbank“, „Bank“ oder „Kreditinstitut“.
7. Im Zweifel direkt bei der Bank nachfragen
Wenn du trotz dieser Möglichkeiten nicht sicher feststellen kannst, welche Bankbezeichnung du verwenden sollst, kannst du dich direkt an deine Bank wenden.
Das empfiehlt sich insbesondere, wenn du die Angabe für ein wichtiges behördliches Formular, einen Vertrag oder eine internationale Zahlung benötigst.
Du kannst beispielsweise konkret fragen:
„Welche vollständige Bankbezeichnung soll ich für mein Konto in einem offiziellen Formular angeben?“
So lässt sich vermeiden, dass du versehentlich einen veralteten Unternehmensnamen, eine falsche Gesellschaft oder lediglich einen Markennamen verwendest.
Was sollte ich nicht tun?
Wenn du deine Bankbezeichnung nicht kennst, solltest du sie nicht einfach aus anderen Bankdaten erraten. Insbesondere sind BIC, IBAN und Bankleitzahl nicht mit der ausgeschriebenen Bankbezeichnung gleichzusetzen.
Ebenso solltest du nicht automatisch den Namen einer Banking-App als Bankbezeichnung verwenden, wenn unklar ist, welches Institut das Konto tatsächlich führt.
Kurz gesagt: Prüfe zuerst dein Online-Banking, einen aktuellen Kontoauszug und deine Vertragsunterlagen. Bei einer deutschen IBAN kann zusätzlich die enthaltene Bankleitzahl bei der Ermittlung des Instituts helfen. Wenn du die Bankbezeichnung für ein wichtiges Dokument benötigst und weiterhin unsicher bist, solltest du die korrekte Angabe direkt bei deiner Bank erfragen.
FAQ
Wie heißt meine Bank?
Den Namen deiner Bank findest du entweder im Impressum der Webseite deiner Bank, im Online-Banking oder auf deiner Bankkarte.
Wo finde ich die Bankverbindung?
Deine Bankverbindung findest du in deinen Kontoauszügen oder im Online-Banking deiner Bank.
Wo steht der Bank Code?
Der Bankcode entspricht dem BIC-Code. Diesen findest du im Online-Banking, auf deiner Bankkarte oder über einen IBAN-Rechner heraus.
Kann man an der IBAN die Bank erkennen?
Ja, dafür kannst du einen dedizierten IBAN-Rechner nutzen. Dieser kann anhand der IBAN das entsprechende Kreditinstitut identifizieren.
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