- Beitrag von Redaktion Finantio
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Diese Tipps sparen bei der Flugbuchung bares Geld
Fliegen wird immer teurer. Das wissen die meisten Reiselustigen, die sich online oder offline ein Ticket für ihren Traumurlaub kaufen möchten. Bereits ab dem Jahr 2023 erleben die Flugpreise einen drastischen Anstieg. Im ersten Halbjahr 2025 kletterten sie im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr sogar um 3,8 Prozent in die Höhe.
Bedeutet das aber automatisch, dass die Urlaubskasse immer knapper wird? Nicht unbedingt, denn mit ein paar Tricks lässt sich bereits bei der Flugbuchung bares Geld sparen.
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Der Zeitpunkt der Buchung nimmt Einfluss auf den Preis
Die folgende Situation hat wohl jeder, der Flüge oder Hotels online bucht, schon einmal erlebt: Man findet einen Flug zum Schnäppchenpreis, möchte jedoch noch nicht sofort buchen. Schaut man am nächsten Tag wieder ins gleiche Portal, sind die Kosten für den gleichen Flug plötzlich nach oben geklettert – zum Teil sogar um 100 Euro oder mehr.
Verantwortlich dafür ist das sogenannte „Dynamic Pricing“ – eine mögliche Kostenfalle für Kunden. Buchungsportale passen ihre Preise dabei in Echtzeit an die aktuelle Nachfrage und die allgemeine Situation am Markt an. Die Tageszeit, der Wochentag und sogar das Wetter können dabei Einfluss auf die Preisentwicklung nehmen.
Wer sich diese Schwankungen zunutze machen möchte, sollte seinen Flug am besten am Dienstagabend buchen. Denn zu diesem Zeitpunkt stellen viele Fluglinien die Tarife für die kommende Woche in ihr System. Dadurch ist die Chance besonders hoch, einen günstigen Flug zu ergattern.
Tipp: Bei der Flugbuchung kann es sich übrigens auch preislich lohnen, bewusst nach Flügen mit Zwischenstopp Ausschau zu halten. Sie bieten Airlines die Chance, ihre Flugzeuge besser auszulasten und dadurch niedrigere Ticketpreise anzubieten. Verspätet sich ein Flug, sodass man den Anschluss verpasst, kann das zwar ärgerlich sein. Jedoch gibt es abhängig von der erzwungenen Wartezeit eine Entschädigung für die Flugverspätung.
Flexibilität erhöht die Chance auf Schnäppchenpreise
Bei der Urlaubsplanung sind stetig steigende Flugpreise oft ein Stimmungsdämpfer. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass Fliegen in den nächsten Jahren deutlich günstiger wird. Verantwortlich dafür ist nicht nur eine hohe Nachfrage. Vor allem die gestiegenen Betriebs- und Standortkosten verteuern das Reisen in luftiger Höhe.
Daher kann es sinnvoll sein, sich vor allem bei der Wahl des Abflugflughafens flexibel zu zeigen. Denn zum Teil können sich die Flugpreise allein aufgrund des gewählten Flughafens um mehrere hundert Euro unterscheiden.
Schnäppchenangebote gibt es insbesondere bei sogenannten Gabelflügen. Diese zeichnen sich durch unterschiedliche Abflug- und Ankunftsflughäfen aus. Wer also in München startet, landet am Ende der Reise nicht wieder dort, sondern vielleicht in Dresden oder Hannover.
Tipp: Vor allem bei Pauschalreise lohnt es sich, einen weiter entfernten Flughafen zu wählen, wenn dadurch die Flugkosten sinken. Da oft ein kostenfreies Bahnticket zum Abflugort zum Angebot gehört, entstehen keine Zusatzkosten für die Anreise.
Auch hinsichtlich der Reisedaten kann ein wenig Flexibilität nicht schaden, um den Flugpreis zu verringern. Vor allem in der Hauptreisezeit von Juli bis September steigen die Kosten drastisch. Insbesondere dann, wenn man zu den Stoßzeiten unterwegs ist. Sinnvoller ist es daher, den Urlaub – sofern möglich – in die Nebensaison zu verlegen und bewusst einen Nachtflug zu wählen.
Selbst der Tag der An- und Abreise kann sich übrigens auf den letztendlichen Flugpreis auswirken. Hier gilt vor allem das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Das bedeutet, die Flugzeiten, die am häufigsten nachgefragt werden, sind auch am teuersten. Das betrifft etwa Flüge von Montag bis Sonntag oder von Freitag bis Sonntag.
Dagegen spart man Kosten, indem man die Hauptflugtage und vor allem das Wochenende meidet. Bei einem Abflug am Dienstag oder Mittwoch sind die Chancen auf einen Schnäppchenpreis besonders hoch. Als Ankunftstag lohnt sich dagegen der Samstag.
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